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USA: Gericht verpflichtet YouTube zur umfangreichen Auskunft

Der japanische Verlag Shogakukan hat bei einem kalifornischen Bezirksgericht eine DMCA-Verfügung erhalten, mit der mehrere YouTube-Kanalbetreiber identifiziert werden sollen, die Filme hochgeladen haben, in denen im Lesetempo ganze Manga-Bücher des Verlags gezeigt werden.

Neben der Deaktivierung der rechtsverletzenden Werke wird YouTube verpflichtet personenbezogene Daten zu übergeben.

Die Vorladung verpflichtet YouTube Informationen herauszugeben, welche YouTube selber, über Google Adsense oder über andere Servicekonten, die mit dem Konto des Verletzers verbunden sind, hat.

Dies betrifft alle Konten des Verletzers ab dem Zeitpunkt der Registrierung, einschließlich Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, IP-Adressprotokolle, Konto- und Kreditkartennummern und die Namen der mit ihnen verbundenen Finanzinstitute.

Diese Angaben müssen nicht nur zu benannten Verletzern gegeben werden, sondern zu allen anderen die in einer Liste aufgeführte Werke veröffentlicht haben. Danach müsste YouTube selber nach weiteren Verletzern suchen.
https://torrentfreak.com/youtube-ordered-to-hand-over-identities-of-manga-pirates-190603/

USA: Auskunftspflicht des Registrars beinhaltet Zahlungsdaten

Ein New Yorker Gericht hat den Registrar Namecheap verurteilt, Auskunft über einen Kunden zu geben der ein Piraterieangebot betrieb.  Anders als in Deutschland sind auch die Daten zur Bezahlung Gegenstand der Auskunft.

http://torrentfreak.com/court-orders-namecheap-to-identify-pirate-site-operator-150629/

http://5451603478074.hostingkunde.de/olg-koeln-grenzen-des-urheberrechtlichen-auskunftsanspruchs/