Schlagwort-Archive: Steam

Buchauszug: Rechter Hass und die Gaming-Kultur

Netzpolitik.org hat vorab ein Kapitel aus dem Buch „Hasskrieger: Der neue globale Rechtsextremismus“ von Karolin Schwarz veröffentlicht.
Dort wird beschrieben, wie sich rechtsradikale Gruppierungen auf Steam tummeln, Nutzer sich nach Terroristen benennen und Frauen und nicht weiße Spieler beschimpft werden. Rechtes Gedankengut scheint in Teilen der Gaming-Kultur weit verbreitet.

https://netzpolitik.org/2020/rechter-hass-und-die-gaming-kultur-hasskrieger-karolin-schwarz/

MA HSH meldet 219 „Hitler-Profile“: Steam löscht

Nach einer Recherche auf der Gaming-Plattform Steam meldete die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) 219 Profile mit dem Pseudonym „Adolf“, „Adolf Hitler“ oder „Hitler“ an die Plattformbetreiber. Sie enthielten verbotene Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, zumeist Kopfbilder des nationalsozialistischen Diktators, aber auch Hakenkreuze oder SS-Kennzeichen. Einige Profile oder Nutzer-ID enthielten außerdem volksverhetzende Textzusätze wie „all jews must die“ oder „i love to kill jews“.
Bei den aufgefundenen Darstellungen handelt es sich um absolut unzulässige und strafbare Inhalte.
Nach Hinweis auf diese Verstöße löschte die Betreiberin die unzulässigen Inhalte innerhalb von 24 Stunden. Sieben Nutzerprofile und zwei Gruppenprofile mit verfassungsfeindlichen Symbolen wurden ganz gelöscht.

https://www.ma-hsh.de/infothek/pressemitteilung/ma-hsh-meldet-219-hitler-profile-steam-loscht-profile-und-bilder-mit-nazi-symbolen.html

Steam bietet Rape-Game an

Der Kommentar auf Heise.de ist eindeutig: Ein Rape-Game auf Steam sollte niemanden mehr überraschen, denn Steam fordert das geradezu heraus.
Zugelassen wird alles, solange man 86 Euro bezahlt. Deshalb gibt es auf Steam seit Jahren reihenweise Nazi-Spiele, dreiste Plagiate, pornografische Inhalte und Fake Games.
Erst wenn sich jemand laut genug über einen besonders eklatanten Ausreißer aufregt, wird ein Spiel entfernt.
Die Konkurrenz (Sony, EA, Microsoft, Epic und andere) machen sich hingegen die Mühe die Spiele zu prüfen, bevor man sie im Store verkauft.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Ein-Rape-Game-auf-Steam-sollte-niemanden-mehr-ueberraschen-4327907.html

Verherrlichung von Amokläufen im Netz

Wie in Spielechats bei Steam und in YouTube-Videos Amokläufe verherrlicht werden und welche Auswirkungen dies hat zeigen zwei Artikel anhand von Beispielen:

The Huffington Post: „Die kranke Welt der Amokfans: So gefährlich sind Killerspiele-Chats“
http://www.huffingtonpost.de/2016/07/29/ok-killerspiele-gefahr-psychologen-chats-_n_11261074.html

FAZ: „Wie Schüler andere Schüler abknallen“
http://www.faz.net/aktuell/politik/wie-amoklaeufe-im-internet-glorifiziert-werden-14364903.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Realer Diebstahl virtueller Güter bei Steam

Nach Angeben des Betreibers Valve werden monatlich durchschnittlich 77.000 Steam-Konten gekapert um die darin enthaltenen virtuellen Gegenstände dann auf Steam zu verkaufen.

Mit Wartezeiten für den Weiterverkauf und besseren Anmeldemechansimen versucht Steam das Problem in Griff zu bekommen.

www.heise.de/newsticker/meldung/Organisierte-Steam-Kriminalitaet-77-000-Angriffe-auf-Nutzerkonten-pro-Monat-3038803.html