Schlagwort-Archive: Malware

Kaspersky: „Game of Thrones“ hat die meiste Malware

Immer wieder gibt es Berichte, dass Downloads von illegal verbreiteten Medieninhalten Schadsoftware enthalten. Kaspersky hat nun untersucht wie dies bei beliebten 31 Fernsehserien ist.
Besonders gefährlich ist danach der Download von „Game of Thrones“. Darüber wurden alleine 17 Prozent des infizierten Contents verbreitet.
Auch weitere beliebte Serien enthalten laut Kaspersky Malware. Nach Game of Thrones folgen The Walking Dead und Arrow, Suits, Vikings, The Big Bang Theory, Supernatural, Grey’s Anatomy und This Is Us.
Insgesamt hat die Malwareverbreitung im Vergleich zum Vorjahr aber nachgelassen.
https://futurezone.at/digital-life/game-of-thrones-downloads-haben-die-meiste-schadsoftware/400455115

Cloudflare – The bad, the worse and the ugly?

In den USA kündigt sich der Börsengang eines großen Technologieunternehmens an. Cloudflare aus San Francisco will im ersten Halbjahr mit der Unterstützung der Investmentbank Goldman Sachs an der Börse fast 3,5 Mrd. Dollar einsammeln.

Es liegen allerdings schwere Schatten über Cloudflare. Die Bandbreite seiner Kunden reicht nämlich von Kreditkartenbetrügern und Spammern über Seiten, die Urheberrechtsverletzungen als Geschäftsmodell betreiben, bis hin zu Terrorseiten.
Sogar US Embargos werden unterlaufen. Cloudflare – The bad, the worse and the ugly? weiterlesen

Cloudflare: The bad, the worse and the ugly?

In the US, a large technology company is about to go public. Cloudflare, a San Francisco-based company, wants to collect nearly $3.5 billion on the stock exchange in the first half of the year with the support of the investment bank Goldman Sachs. But there are dark shadows over Cloudflare. The spectrum of its customers ranges from credit card fraudsters and spammers, to sites that engage in copyright infringement as a business model, to terrorist sites. Even US embargos are undermined. Cloudflare: The bad, the worse and the ugly? weiterlesen

Immer mehr Krypto-Miner – insbesondere von illegalen Seiten

Nach Angaben von Kaspersky ist die Anzahl bösartiger Krypto-Mining-Software in 2018 um 83 Prozent gestiegen und löst Ransomware als größte Bedrohung ab. In den ersten drei Quartalen gab es über fünf Millionen entsprechende Online-Attacken (Vorjahreszeitraum 2,7 Mio.).
Laut Kaspersky Lab fängt man sich diese Art von Malware insbesondere bei der Installation und Verwendung nicht lizensierter Software und illegalen Inhalten ein.

https://futurezone.at/digital-life/krypto-miner-sind-groessere-bedrohung-als-ransomware/400338301

Studie zur Malware auf Piraterieseiten

Das EU-Intellectual Property Office (EUIPO) hat eine umfangreiche Studie über Malware und „potenziell unerwünschte Programme“ veröffentlicht, die über Piratenseiten verbreitetet werden.
Letztendlich wurden diese auf fast 8 % der Webseiten gefunden. Die Funde wurden zudem nach Gefährdungsstufen klassifiziert. Wie gefährlich die Bedrohung wirklich ist, hängt aber auch wesentlich von den technischen Schutzmaßnahmen des Nutzers und seinem Verhalten ab.

https://euipo.europa.eu/ohimportal/de/web/observatory/news?p_p_id=csnews_WAR_csnewsportlet&p_p_lifecycle=0&p_p_state=normal&p_p_mode=view&p_p_col_id=column-1&p_p_col_count=2&journalId=4742725&journalRelatedId=manual/

Luxemburg: XBTs Pirateriedienstleistungen

In einem von dem ehemaligen britischen MI6-Agenten Christopher Steele erstellten Dossier über Donald Trump wird auch das Unternehmen XBT erwähnt. Der Chef des Unternehmens, Aleksej Gubarev, klagt nun wegen der Veröffentlichung des Berichts u.a. gegen Buzzfeed.
Diese laufenden gerichtlichen Auseinandersetzungen waren für den „The Kansas City Star“ Grund, sich das aus Zypern betriebene Luxemburger Unternehmen XBT einmal genau anzusehen und zu beschreiben.
In dem ausführlichen Bericht werden zahlreiche Zusammenhänge und Dienstleistungen von XBT für Pirateriedienste und pornographische Seiten erfasst. Darunter der Pirateriehoster Webzilla oder die Piraterieseiten freakshare und hotfile. Letztendlich scheint das Unternehmen sogar direkt oder indirekt für kinox.to. gearbeitet zu haben. Luxemburg: XBTs Pirateriedienstleistungen weiterlesen

McAfee: Promis als Raubkopie noch gefährlicher

McAfee untersucht jährlich, wie groß die Gefahr ist, bei der Suche nach Prominenten auf bösartigen Websites zu landen. In diesem Jahr ist es am gefährlichsten, wenn man nach der kanadischen Sängerin Avril Lavigne sucht.
Die Chance, bei einer Suche nach Avril Lavigne auf Seiten mit Viren oder anderer Schadsoftware zu landen liegt bei 14,51 Prozent. Fügt man bei der Suche noch „free mp3″ zu, steigt das Risiko auf 22 Prozent.

Unter den ersten 10 Plätzen sind diesmal ausschließlich Musiker: Bruno Mars (Nr. 2), Carly Rae Jepsen (Nr. 3). Zayn Malik (Nr. 4), Celine Dion (Nr. 5), Calvin Harris (Nr. 6), Justin Bieber (Nr. 7), Diddy (Nr. 8), Katy Perry (Nr. 9) und Beyoncé (Nr. 10) mit einen Risiko von immer noch 12,09 Prozent.
Bei Schauspielen ist die Infektionsgefahr am höchsten bei: Anna Kendrick (Nr. 13), Jennifer Lopez (Nr. 20), Hailee Steinfeld (Nr. 23), Will Smith (Nr. 34), Jackie Chan (Nr. 38), Vanessa Hudgens (Nr. 44), Teyana Taylor (Nr. 45), and Zendaya (Nr. 50).

https://www.mcafee.com/au/about/newsroom/press-releases/press-release.aspx?news_id=20170918006525

Verantwortung ist ein verdammter Bumerang

Das Thema Werbung auf unerwünschten Webseiten ist nach wie vor präsent.  Seit dem Artikel auf Webschauder am 29.03.2017 gibt es neue Entwicklungen aus diesem Bereich.

In der Print Ausgabe 23/2017 des Spiegels wird über das Schicksal von Gerald Hensel und seinem neuen Projekt „Fearless Democracy“ berichtet. Hensel war in 2016 der Initiator der Aktion „Kein Geld für Rechts“.
Er verlor im Nachgang zu der Aktion seinen Job und musste Deutschland zeitweise verlassen, weil ein gewaltiger Shitstorm gegen ihn entbrannte. Nun startet er eine Art NGO, um rechten Webseiten den Geldhahn über Werbung zuzudrehen.
Das Branchenmagazin „Werben und Verkaufen“ widmet Hensel und seinem neuen Projekt ein Interview. Am Ende dieses Interviews kommt Hensel zu interessanten Schlüssen:
„Gerade die großen Tech-Player und Content-Akteure sollten sehr schnell verstehen, dass sie mehr als jede andere Branche von einer verbundenen, offenen Welt profitieren und deshalb Verantwortung tragen – nicht zuletzt sich selbst gegenüber. Lassen Sie es mich so sagen: Die Zeit des Zurücklehnens ist vorbei.“

Die Player tragen diese Verantwortung eigentlich nicht nur beim Thema Hass-Rede oder Fake-News sondern auch beim Thema Urheberrechtsverletzungen.
Youtube Werbung auf Kanälen, die sehr eindeutig als IS-nahe zu identifizieren wären, mutet besonders nach den jüngsten Anschlägen immer noch sehr bizarr an.
Der US Blog Thetrichordist berichtet aktuell über so einen Fall. Verantwortung ist ein verdammter Bumerang weiterlesen

Piraterie und Malware: Nun via Untertitel

Dass beim Besuch einer Piraterieseite vielfach Malware „angeboten“ wird, ist bekannt. Nun haben Forscher von Check Point einen neuen Weg der Verbreitung entdeckt.
Anscheinend kann auf verschiedenen Medienplayern (KODI, Popcorn-Time, VLC u.a.) über zusätzliche Untertitel, die insbesondere bei Filmen ohne die jeweiligen Urheberrechte benötigt werden, Malware eingeschleust werden und das komplette System von Dritten übernommen werden.
Die Anbieter haben bereits oder werden in Kürze den Fehler beheben.
https://torrentfreak.com/malicious-subtitles-threaten-kodi-vlc-and-popcorn-time-users-researchers-warn-170523/

Test zur Virenverbreitung über illegale Streamingseiten

Während des Champions-League-Hinspiel zwischen Real Madrid und Manchester City haben zwei Tester auf einer illegalen Streamingseite alles angeklickt, was die Ad-Unterwelt zu bieten hatte. Das Ergebnis nach einer Halbzeit: 56 Viren und nur die letzten 30 Sekunden vertonte Bilder des Spiels.
Fazit: „An einen Virus kommt man schneller als an einen funktionierenden Stream.“

http://motherboard.vice.com/de/read/ich-hab-mir-alle-viren-eingefangen-die-ich-in-einer-halbzeit-kriegen-konnte