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Google kümmert sich nicht um Mordvideos

Unter dem Titel “Europe is on the brink of changing the internet again” berichtet CNN Business über die EU-Urheberrechtsrichtlinie und interviewt Andy Parker, den Vater der 2015 erschossenen Nachrichtenreporterin Alison Parker, zu dem nun jahrelangen Kampf, die Videos des Mordes aus dem Netz zu bekommen. Leider vergeblich, Google verweigert es, obwohl die Technologie dazu vorhanden ist.
https://edition.cnn.com/2019/03/25/tech/eu-copyright-bill/index.html?fbclid=IwAR3NQBgoo9PW9uXTn3RXsFenM7D_-qlPTC-QX2CANCl33wWl25SR-qqq7fc

Google: Fake-Löschung von Suchergebnissen

Auf Anforderungen der Rechteinhaber entfernt Google Links aus den Suchergebnissen: Gleichzeitig stellt Google aber einen Link zu einem Dokument bereit, das die gelöschten Links enthält.

Damit man nun den Klick zur Lumen-Datenbank nicht mehr machen muss, gibt es nun Browser-Erweiterung „Google Unlocked“, welche die gelöschten Suchergebnisse direkt wieder in Googles Ergebnisliste einfügt.

https://www.voxindie.org/lumen-database-still-keeps-pirate-links-alive-and-now-has-a-helper/

Who tweets on EU copyright?

The debate on the reform of EU copyright law has many facets and a considerable part of the discussion takes place on Twitter.

The power of hashtags
On the one hand, hashtags are used to search for key words in discussions particularly quickly and effectively. On the other hand, it is very easy to find out which topics receive special attention on Twitter by analyzing which terms are often hashed and how often and dynamically they are shared. These terms are then displayed as so-called „trending topics“ on the Twitter home page. The so-called „retweeting“, i.e. the unchanged forwarding of a tweet along with hashtags to one’s own followers, is an important factor here.
The frequency of use and distribution of hashtags is therefore often seen as an indicator of the public relevance of certain topics. If, for example, the #saveyourinternet hash tag appears regularly in the trending topics, the impression is created that more and more people are rejecting the copyright reform. Who tweets on EU copyright? weiterlesen

Wer zwitschert zum EU-Urheberrecht?

Die Debatte um die Reform des EU-Urheberrecht hat viele Facetten und ein beträchtlicher Teil der Diskussion findet auf Twitter statt.
Längst sind Twitter-Hashtags Teil der Kampagnen gegen die Reform und zu einer Währung im Kampf um die Meinungshoheit geworden.

Funktion von Hashtags
Hashtags dienen zum einen dazu, in Diskussionen besonders schnell und effektiv nach Schlüsselwörtern zu suchen. Zum anderen kann über sie sehr einfach festgestellt werden, welche Themen auf Twitter besondere Aufmerksamkeit bekommen, indem man analysiert, welche Begriffe häufig mit einem Hashtag versehen und wie häufig und dynamisch diese geteilt werden. Diese Begriffe werden dann als so genannte „Trending-Topics“ auf der Twitter-Startseite angezeigt. Das so genannte „Retweeten“, also die unveränderte Weiterleitung eines Tweets nebst Hashtags an die eigenen Follower ist dabei ein wichtiger Faktor.
Die Nutzungshäufigkeit und Verbreitung von Hashtags wird daher häufig als Indikator für die öffentliche Relevanz bestimmter Themen angesehen. Taucht in den Trending-Topics z.B. regelmäßig der Hashtag #saveyourinternet auf, entsteht der Eindruck, dass immer mehr Menschen die Copyright-Reform ablehnen. Wer zwitschert zum EU-Urheberrecht? weiterlesen

Pledge2019 – Alter Wein in neuen Schläuchen?

Im Sommer 2018 wurde über die Kampagnenplattform Saveyourinternet.eu gegen die EU-Urheberrechtsreform agitiert. Organisiert wurde die Aktion von C4C, die wiederum im Wesentlichen von der amerikanischen CCIA und der Open Society Foundation finanziert wird. Daran gab es Kritik. Die Seite Saveyourinternet.eu wurde später von EDRi „übernommen“; C4C war damit raus.
Nun gibt es eine neue Aktionsplattform Pledge2019.eu, die vorgibt „unabhängig“ und „ohne Unterstützung von Google oder anderen Internetkonzernen“ zu sein.

Das verdient eine genauere Prüfung.
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Pledge2019 – Old wine in new wineskins?

In summer 2018 the campaign platform Saveyourinternet.eu set up to fight against the EU copyright reform. The campaign was organized by C4C, which is mainly financed by the American CCIA and the Open Society Foundation. This was criticized at the time. The website Saveyourinternet was later „taken over“ by EDRi; C4C was out.

Now there is a new action platform Pledge2019.eu, which claims to be „independent“ and „without any support from Google or other web giants“.

We need to look at this in more detail.

Pledge2019 – Old wine in new wineskins? weiterlesen

Cloudflare – The bad, the worse and the ugly?

In den USA kündigt sich der Börsengang eines großen Technologieunternehmens an. Cloudflare aus San Francisco will im ersten Halbjahr mit der Unterstützung der Investmentbank Goldman Sachs an der Börse fast 3,5 Mrd. Dollar einsammeln.

Es liegen allerdings schwere Schatten über Cloudflare. Die Bandbreite seiner Kunden reicht nämlich von Kreditkartenbetrügern und Spammern über Seiten, die Urheberrechtsverletzungen als Geschäftsmodell betreiben, bis hin zu Terrorseiten.
Sogar US Embargos werden unterlaufen. Cloudflare – The bad, the worse and the ugly? weiterlesen

Cloudflare: The bad, the worse and the ugly?

In the US, a large technology company is about to go public. Cloudflare, a San Francisco-based company, wants to collect nearly $3.5 billion on the stock exchange in the first half of the year with the support of the investment bank Goldman Sachs. But there are dark shadows over Cloudflare. The spectrum of its customers ranges from credit card fraudsters and spammers, to sites that engage in copyright infringement as a business model, to terrorist sites. Even US embargos are undermined. Cloudflare: The bad, the worse and the ugly? weiterlesen

Deutsche Mittelständler sollen Quellensteuer für Google & Co zahlen

Seit Jahren versagt der Staat dabei, Google & Co angemessen zu besteuern – nun gehen einige Finanzämter einen umstrittenen Weg: Sie lassen deren deutsche Geschäftspartner die Steuern zahlen. Die Finanzbehörden fordern neuerdings eine Quellensteuer von 15 Prozent auf Zahlungen an Internetkonzerne wie Google – und das bis zu sieben Jahre rückwirkend, berichtet das ZDF-Magazin „Frontal 21“ in seiner Sendung am Dienstag, 19. Februar 2019, 21.00 Uhr.
Für die betroffenen Unternehmen bedeutet das, Rückstellungen in Millionenhöhe in der Bilanz vorzusehen – Beträge, die kaum eines der oft jungen Unternehmen zur Verfügung hat.
Die bayerischen Finanzämter seien aber angewiesen, „die betroffenen Fälle bis zur endgültigen Festlegung einer bundeseinheitlichen Verwaltungsauffassung offen zu halten“, heißt es nun aus dem bayerischen Finanzministerium gegenüber „Frontal 21“.
https://www.presseportal.de/pm/7840/4196765