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Hamburg zeigt Glücksspiel-Anbieter an

Die Hamburger Innenbehörde hat nach Informationen von NDR und „Süddeutscher Zeitung“ Strafanzeige gegen die Glücksspielanbieter Tipico, Bwin und Bet3000 gestellt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigte auf Anfrage, dass sie die Anzeigen gegen die drei Unternehmen aktuell prüfe. Der Vorwurf lautet auf unerlaubte Veranstaltung eines Glücksspiels in den Online-Casino-Angeboten auf den Websites der Unternehmen.

Mit den Anzeigen versucht erstmals seit vielen Jahren eine deutsche Innenbehörde, strafrechtlich gegen unerlaubte Glücksspiele im Internet vorzugehen.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/online-casinos-hamburg-101.html

Visa zieht sich offenbar aus dem Online-Casino-Markt zurück

Obwohl Online-Casinos in Deutschland mit wenigen Ausnahmen verboten sind, arbeiten Banken und Zahlungsdienste mit ihnen zusammen. Dagegen gehen die Behörden in Niedersachsen nun verstärkt vor. Das Unternehmen Visa gehört zu denen, dies sich aus dem Markt zurückziehen wollen.
Ganz geklappt hat es aber noch nicht. Ein Test von NDR-Reportern zeigte, dass bei Bwin und Tipico weiterhin Geld per Visa-Karte eingezahlt und für Casino-Spiele eingesetzt werden kann.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/gluecksspiel-visa-101.html

Glücksspiel und Sportwetten für Minderjährige

Die Marktwächter der Verbraucherzentrale Bayern haben bei fünf Anbietern von Glücksspielen im Internet geprüft, wie es um den Schutz von Minderjährigen bestellt ist.
Testanmeldungen ergaben, dass sich Minderjährige unter Angabe eines falschen Geburtsdatums problemlos registrieren können. Auf diese Weise erhalten sie einen ungehinderten Zugang zu Sportwetten und Glücksspielen im Internet.
Das Alter wird frühestens bei der Auszahlung kontrolliert. Ob dann Geld an Minderjährige ausgezahlt wird, wurde nicht getestet.

Geprüft wurden die Webseiten: bet-at-home.com, betsafe.com, bet3000.de, sports.bwin.com und tipico.de.
Die Einzahlungen erfolgten jeweils über Paysafecard-PINs die zuvor anonym im Einzelhandel erworben wurden.

https://www.vzbv.de/pressemitteilung/kein-zutritt-unter-18-jahren

Internet-Glücksspielangebote werben weiterhin massiv auf

Die im September 2016 veröffentlichte „STUDIE ZUR WERBEFINANZIERUNG VON INTERNETSEITEN ZUR ILLEGALEN VERBREITUNG URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZTER WERKE“ zeigt, dass die wichtigste Werbebranche für Piraterieseiten das Internet-Glücksspiel ist (22,3 Prozent aller Anzeigen) [1].
Die Bedeutung der Internet-Glücksspielseiten für die Finanzierung der Internetpiraterie wird noch dadurch verstärkt, dass die Werbung meist über große Pop-ups und Pop-unders erfolgt und somit überdurchschnittlich zu den Einnahmen beiträgt.

Neben der Veröffentlichung der Studie in der Presse wurden die Anbieter der Internet-Glücksspielangebote im Oktober detailliert über ihre Beteiligung an der Finanzierung urheberrechts-verletzender Seiten informiert.
In dieser Untersuchung wird geprüft, ob sich im Vergleich zum Erhebungszeitraum Juli 2016 etwas geändert hat. Internet-Glücksspielangebote werben weiterhin massiv auf weiterlesen

Gambling industry still supporting piracy

According to a German study, 22.3% of all ads on piracy sites in July 2016 were ads for gambling. Gambling ads are normally pop-ups or pop-unders and are more expensive than “normal” ads. So, they account for much more than a quarter of the ad income for piracy sites.
After publishing this study in September 2016, the Gambling companies and their German association were informed of the gambling companies support to piracy sites.

A recent study checked if something had changed between October and December 2016. This research used a “Pro”-registration account on Similiarweb.com, which shows you the Top 5 of advertising branches, advertising companies and ad networks on most internet sites for free. Gambling industry still supporting piracy weiterlesen