Schlagwort-Archive: Bitcoin

Ermittlungserfolg gegen Darknet-Plattform für Kinderpornographie

Wie erst jetzt bekannt wurde haben Ermittler aus den USA, Südkorea, Deutschland und anderen Staaten im März 2018 die bisher größte Website für Kinderpornografie im Darknet gestoppt. 337 Nutzer wurden festgenommen und angeklagt; 23 Kinder konnten aus andauernden Missbrauchssituationen gerettet werden.
Die Nutzer konnten auf der Plattform gegen Bitcoins Videos herunterladen. Dieser Zahlungsweg ist den Tätern auch zu Verhängnis geworden.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Darknet-Plattform-fuer-Kinderpornos-Ermittler-nehmen-337-Nutzer-fest-4558418.html

Kryptowährungen bei Cyberkriminellen beliebt

Nach einer Studie der Cybersicherheitsfirma CipherTrace haben Kriminelle in den ersten neun Monaten des Jahres Bitcoin und andere Kryptowährungen im Wert von einer knappen Milliarde Dollar erbeutet; 250% mehr als im Vorjahr.
Es gäbe zudem eine hohe Dunkelziffer, da zahlreiche Krytowährungs-Diebstähle gar nicht öffentlich gemacht würden.
Außerdem würden digitale Devisen zunehmend zur Geldwäsche genutzt.

https://futurezone.at/digital-life/cyberkriminelle-nehmen-verstaerkt-kryptowaehrungen-ins-visier/400142105

Bitcoin: Kombination aus Spekulationsblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe

Der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Agustin Carstens, hat Bitcoin als „Kombination aus Spekulationsblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe“ beschrieben.
Gleichzeitig fordert er schärfere Regulierung von Kryptowährungen. Zentralbanken und Aufsichtsbehörden müssten frühzeitig eingreifen, um eine Gefahr für die Finanzstabilität zu verhindern.
Private digitale Wertmarken, die sich als Währungen verkleiden, dürften das Vertrauen in Währungen nicht untergraben. „Wenn [Nationalbanken] nicht präventiv handeln, könnten sich Kryptowährungen stärker mit dem Hauptfinanzsystem verflechten und so zu einer Bedrohung für die Finanzstabilität werden.“

http://www.spiegel.de/wirtschaft/bitcoin-oberste-zentralbank-biz-sagt-kryptowaehrungen-den-kampf-an-a-1191588.html

Kryptowährungen: Malware, Betrug und keineswegs sicher

Über Googles Werbeplattform DoubleClick und über YouTube wurde bekannte Malware ausgeliefert, die fremde Rechner für Krypto-Mining missbraucht.
www.heise.de/security/…       www.futurezone.de/digital-life/…

Nach Ansicht von Sicherheitsforschern des Palo Alto Networks sollen weltweit mindestens 15 Millionen Windowsrechner mit Mining-Malware infiziert sein, davon stehen über 6,5 Millionen in Thailand, Vietnam und Ägypten.
www.heise.de/security/…

Wegen regelmäßigem Betrug untersagt Facebook Werbung für Kryptowährungen.
www.heise.de/newsticker/…

Bei der japanischen Kryptobörse Coincheck haben Hacker Digitalanlagen im Wert von umgerechnet ungefähr 430 Millionen Euro erbeutet.
www.faz.net/aktuell/…

Der Spiegel berichtet detailliert über verschiedene Formen des Diebstahls von Kryptowährungen.
www.spiegel.de/netzwelt/…

Der Spiegel bezeichnet die Blockchain als Trottel-Archiv und zeigt anhand von Studienergebnissen aus Katar, dass Bitcoin keineswegs ein anonymes Zahlungsmittel ist.
www.spiegel.de/netzwelt/…

Bitcoin anonym?

Zwei Artikel zeigen, dass Anonymität bei Bitcoin sehr begrenzt ist, sei es durch Weitergabe von Kundendaten an die Polizei oder durch die Weitergabe von Trackingdaten an andere Händler oder Werbetreibende:

„Anruf genügt: Bitcoin.de gibt sensible Kundendaten an Polizei weiter“
https://tarnkappe.info/anruf-genuegt-bitcoin-de-gibt-sensible-kundendaten-an-polizei-weiter/

„Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören“
https://www.golem.de/news/online-tracking-haendler-koennen-bitcoin-anonymitaet-zerstoeren-1708-129600.html

EZB für scharfe Regulierung von Kryptowährungen

Starke Kursschwankungen, Geldwäsche-Gefahr durch anonyme Geldflüsse und die Nutzung zur Terrorfinanzierung sind die wichtigsten Argumenten der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine scharfe Regulierung von Kryptogeldern, so die EZB in einer Stellungnahme an die EU-Kommission und das EU-Parlament.

Auch wenn die EZB grundsätzlich für den Reformentwurf der
Geldwäscherichtlinie ist, welcher insbesondere die Klärung der Identität der Nutzer und Anbieter verlangt, so gehen der EZB die Vorschläge doch noch nicht weit genug, da die Möglichkeit, illegale Waren und Dienstleistungen mit Kryptogeld einzukaufen noch nicht ausreichend verhindert werden.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Co-EZB-tritt-fuer-straffe-Regulierung-virtueller-Waehrungen-ein-3354018.html