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Australien beginnt mit der Sperre illegaler Offshore-Glücksspielseiten

Die Australian Communications and Media Authority (ACMA) will nun damit beginnen, illegale Offshore-Glücksspiele zu sperren. „Wir haben uns auf illegale Glücksspieldienste konzentriert, von denen wir wissen, dass sie auf dem australischen Markt aktiv sind, und zwar durch eingegangene Beschwerden und Überwachung. Aber wir erwarten, dass die Liste der Standorte wächst, wenn wir mehr untersuchen“, sagte Frau O’Loughlin. „Die Möglichkeit, dass ISPs illegale Websites blockieren, wird eine wertvolle zusätzliche Waffe im Arsenal des ACMA im Kampf gegen illegales Online-Glücksspiel sein.“

Nach Angaben der Behörde richten sich die illegalen Offshore-Glücksspiel-Websites an Australier, die oft getäuscht oder betrogen werden. „In vielen Fällen weigern sich diese Seiten, bedeutende Gewinne oder nur einen kleinen Teil davon zu zahlen. Kunden hatten auch erlebt, dass illegale Betreiber weiterhin ohne Genehmigung Geld von ihrem Bankkonto abheben.“

https://www.acma.gov.au/articles/2019-11/acma-begin-blocking-illegal-offshore-gambling-websites

Australien: AVS mit Gesichtserkennung

Die australische Regierungsbehörde DHA will eine Gesichtserkennungs-Software einsetzen, die das Foto des Nutzers mit jenem auf seinen Identitätspapieren abgleicht. Dieser Abgleich soll für Glücksspiel- und Pornographieangebote genutzt werden.
Bisher liegen keine technischen Details und kein Zeitplan vor.

https://futurezone.at/netzpolitik/australien-will-dass-sich-porno-konsumenten-per-gesicht-identifizieren/400660268

Australien: Erste „dynamische“ Sperrverfügung

Der Bundesgerichtshof in Sydney hat eine weitere Sperrverfügung gegen Streaming- und Torrent-Websites verhängt. Die Verordnung zielt auch auf eine Liste von Proxies, Mirrors und ähnlichen Websites ab. Die Liste kann ohne ein neues Gerichtsverfahren erweitert werden, solange die ISPs keinen Widerspruch einlegen.

https://torrentfreak.com/foxtel-obtains-first-dynamic-injunction-against-torrent-streaming-proxy-sites-190827/

Australien: Google entfernt Piraterieseiten aus den Suchergebnissen

Aufgrund einer Vereinbarung mit Rechteinhabern und ISPs hat Google sich freiwillig bereit erklärt, 832 Piraterieseiten aus den Suchergebnissen zu entfernen.

Hintergrund ist ein 2018 verabschiedetes Gesetz, welches auch Suchanbieter zwingt, Links zu Webseiten, die in Gerichtsbeschlüssen aufgeführt sind, aus den Suchergebnissen zu entfernen.
Da nicht alle Sperrentscheidungen unter dem neuen Gesetz gefallen sind, hätte es wohl weiterer Verfahren bedurft, damit Google die Seiten aus älteren Sperrentscheidungen aus den Suchergebnissen entfernt. Dies hat man sich mit der Vereinbarung gespart.

Bei Tests von Torrentfreak, tauchten aber noch Suchergebnisse zu Seiten auf, die Gerichte gesperrt hatten.

https://torrentfreak.com/google-de-indexes-832-pirate-sites-from-australia-search-results-190513/

Illegaler „Abo“-Verkauf

In Australien wurde ein Mann festgenommen, der widerrechtlich erlangte Zugangsdaten für Streaming-Plattformen über seine Webseite verkauft haben soll.
Der Betreiber hat dabei Daten aus Leaks verwendet. Wenn diese auch als Zugangsdaten für die Abos genutzt werden konnten, hat er sie weiterverkauft. Er soll umgerechnet ca. 190.000 Euro damit verdient haben.
https://futurezone.at/digital-life/mann-verhaftet-weil-er-geknackte-netflix-konten-verkauft-hat/400435540

Australien: Sperre von IPTV-Sender verlangt

Der Fernsehsender International Media Distribution (IMD) hat bei einem australischen Bundesgericht Klage gegen den auf italienische, griechische und arabische Programme spezialisierten IPTV-Anbieter Reelplay eingereicht. IMD und zwei weitere Antragsteller behaupten, dass der IPTV-Dienst nicht lizenziert ist. Mehr als 50 ISPs sollen die Plattform in Zukunft blockieren.
https://torrentfreak.com/reelplay-iptv-service-faces-blocking-action-in-aussie-court-190228/

Australisches verbessert Anti-Piraterie-Gesetz

Das australische Parlament hat mehrere Änderungen des Urheberrechts beschlossen:

  • Proxy- und Mirror-Sites zu Piraterieangeboten über die bereits ein Gericht entschieden hat, können ohne weitere Gerichtsentscheidung gesperrt werden.
  • Suchmaschinen müssen gesperrte Seiten aus ihren Ergebnissen entfernen oder zurückstufen.
  • Zukünftig können auch Seiten gesperrt werden, deren Ziel eine Erleichterung der Rechtsverletzung ist, wie zum Beispiel File-Hosting-Angebote.

https://torrentfreak.com/australian-parliament-passes-tough-new-anti-piracy-law-181128/

Australien: Bundesgericht ordnet an IPTV-Dienst zu sperren

Village Roadshow und mehrere große Hollywood-Studios haben eine einstweilige Verfügung gegen einen Piraterie-IPTV-Dienst erhalten. HD Subs Plus mit rund 600 Live-Premiumkanälen und Hunderten von Filmen auf Abruf muss nun von den größten ISPs gesperrt werden.
Die ISPs können die jeweils genutzte Methode selber entscheiden. Die Richter stellten aber fest, dass DNS-Blockierung, IP-Adressblockierung oder Umleitung, URL-Blockierung oder „alle alternativen technischen Mittel zur Sperrung des Zugangs“ akzeptabel wären.
Die Rechteinhaber sind verpflichtet, eine Gebühr von AU$ 50 für jede Domain zu zahlen, die sie blockieren wollen.

https://torrentfreak.com/aussie-federal-court-orders-isps-to-block-pirate-iptv-service-180427/