35 % aller Arbeitsplätze in der EU sind abhängig von Rechten des geistigen Eigentums

Der Anteil der schutzrechtsintensiven Wirtschaftszweige an der gesamten Wirtschaftstätigkeit der EU macht rund 39 % aus (mit einem Wert von ca. 4,7 Billionen € / Jahr), ihr direkter Anteil an der Gesamtbeschäftigung ist annähernd 26 %, d. h. 56 Millionen Arbeitsplätze; weitere 9 % aller Arbeitsplätze in der EU sind indirekt mit diesen Wirtschaftszweigen verbunden.
So die Ergebnisse einer im September 2013 veröffentlichten Studie vom Europäischen Patentamt (EPA) und vom Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM).

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-889_de.htm

Nur jeder Fünfte bewertet digitale Veränderungen positiv

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage die Veränderungen, die sich durch die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft bereits heute abzeichnen oder erahnen lassen, bewerten lassen. Diese werden von der Mehrheit der Bevölkerung skeptisch bis ambivalent gesehen. 39 % der deutschen Bevölkerung ab 16 Jahre sehen den Veränderungen durch das Internet und die digitalen Technologien, Nur jeder Fünfte bewertet digitale Veränderungen positiv weiterlesen

Pornographische Seiten bei deutschen Jugendlichen besonders beliebt

Kaspersky Lab hat in seinem Parental Control System die Nutzungsdaten von Kindern und Jugendlichen unabhängig von den jeweils eingestellten Kinderschutzfunktionen ausgewertet und die untersuchten Seiten in 14 Kategorien eingeteilt.
International gesehen liegen Soziale Netzwerke vor Pornoseiten und Online-Shops. In Deutschland (und den USA) liegen allerdings die pornographischen Seiten auf Platz 1: Pornographische Seiten bei deutschen Jugendlichen besonders beliebt weiterlesen

Vertrauen ist gut? Kontrolle ist besser!

Die Studie „Digital Deceptions 2013“ zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen den Online-Aktivitäten von Teenagern und dem „guten Glauben“ ihrer Eltern.
Auch in Deutschland greifen demnach viele Jugendliche auf unangemessene Inhalte zu, obwohl 71 % das Vertrauen der Eltern genießen, die glauben, der Nachwuchs werde schon „das Richtige“ tun. Dieselbe Prozentzahl an Teenagern wiederum denkt, Eltern sei es vollkommen egal, was ihre Kinder online tun. Vertrauen ist gut? Kontrolle ist besser! weiterlesen

Computerspiele und Internet bei Jugendlichen: 2,5 % exzessive Nutzer

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat zum ersten Mal Daten zur Internet- und Computerspielenutzung junger Menschen veröffentlicht.
Der größte Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigt im Umgang mit Computerspielen und dem Internet im Jahr 2011 keine Verhaltensprobleme. Aber 2,5 % der 12- bis 25-jährigen Jugendlichen Computerspiele und Internet bei Jugendlichen: 2,5 % exzessive Nutzer weiterlesen

Internet-Provider halten Jugendschutz-Selbstverpflichtung nicht ein

Nach Angeben des Informationsdienstes heise.de hat Michael Rotert vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco eingeräumt, „dass die 2008 geschlossene Selbstverpflichtung von den Internet-Providern ’in der Fläche’ nicht ausreichend umgesetzt wird.“ Es handelt sich dabei um eine 2008 gegenüber dem Europarat eingegangene freiwillige Selbstverpflichtung, Internet-Provider halten Jugendschutz-Selbstverpflichtung nicht ein weiterlesen

GB führt Jugendschutzfilter im Internet ein

Seit Ende 2013 werden in Großbritannien Internetzugänge insoweit umgestellt, dass vermehrt Jugendschutzfilter eingesetzt werden, diese sollen insbesondere pornographische Inhalte ausfiltern.

Hintergrund dieser Umstellung sind Forschungsberichte, Aktivitäten einzelner Internet Service Provider und staatliche Aktivitäten. So haben britische Internetprovider in 2011 auf einen Bericht über die Sexualisierung von Jugendlichen reagiert, in dem kritisiert wurde, dass die Jugendschutzfilter der Anbieter standardmäßig abgeschaltet seien, also ein Eingreifen der Eltern erfordern würden.
Eine unabhängige parlamentarische Untersuchung zum Online-Jugendschutz (siehe Anhang ) legte im April 2012 GB führt Jugendschutzfilter im Internet ein weiterlesen

“Uns interessiert die Rechtsauffassung deutscher Verlage nicht.”

Der Berliner Tagesspiegel hat unter dem Titel „Bücher stehlen als Geschäftsmodell“ ein Interview mit einer anonymen Person hinter der illegalen Buch-Plattform boox.to geführt. Großmäulig wurden für das nächste Jahr monatlich über 10 Mio. Downloads prognostiziert.
Nach dem Interview wurde der Dienst kostenpflichtig. Kurz nach einer erneuten Gebührenfälligkeit wurde er im Dezember 2013 eingestellt. Ob wirklich eine Hackerattacke der Grund war oder ob es sich um Abzocke handelte, blieb offen.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

www.tagesspiegel.de/kultur/internet-piraterie-buecher-stehlen-als-geschaeftsmodell/8690178.html
www.lesen.net/ebook-news/boox-to-und-die-alternativen-die-grosse-abzocke-9792/

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