OLG München: Kreditkartenunternehmen und illegales Glücksspiel

Ein Kreditkartenunternehmen hat auch bei illegalem Glücksspiel einen Anspruch auf Bezahlung durch den Spieler.

Tenor:
„Der Senat beabsichtigt, die Berufung des Beklagten gegen das Schlussurteil des Landgerichts München I vom 28.02.2018, Az. 27 O 11716/17, gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen, weil er einstimmig der Auffassung ist, dass die Berufung offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat, der Rechtssache auch keine grundsätzliche Bedeutung zukommt, weder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Berufungsgerichts erfordert und die Durchführung einer mündlichen Verhandlung über die Berufung nicht geboten ist.
Die ausführlich begründete Entscheidung des Landgerichts, der Klägerin neben dem bereits anerkannten Anspruch in Höhe von 2.655,30 Euro nebst Zinsen einen weiteren Anspruch in Höhe von 4.755,- Euro nebst Zinsen zuzusprechen, ist offensichtlich zutreffend. Die hiergegen erhobenen Einwendungen der Berufung greifen nicht.“
[OLG München, 06.02.2019, Az.: 19 U 793/18]

https://www.gluecksspiel-und-recht.de/urteile/Anspruch-des-Kreditkartenunternehmens-bei-illegalem-Gluecksspiel-Oberlandesgericht-M%C3%BCnchen-20180206/

Vgl. auch: https://webschauder.de/lg-duesseldorf-kein-schadensersatzanspruch-gegen-bank-bei-illegalem-online-gluecksspiel/