Hilfe bei Cybermobbing gegen Jugendliche

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der letzten Woche eine Petition zur besseren Unterstützung von Opfern von Cybermobbing an das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz überweisen und den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben.
In der Petition wird gefordert, dass alle Einträge über Personen, die in Suchmaschinen oder Informationsdiensten für die Öffentlichkeit bereitstehen, bei schriftlichem Einspruch mit einem „Button“– – vergleichbar mit einer presserechtlichen Gegendarstellung – –versehen werden müssen, wenn sie denn nicht aufgrund des Einspruchs sofort gelöscht werden.
Zur Begründung wird angeführt, dass sich Suchmaschinen und Informationsdienste oft weigern würden, falsche Einträge zu löschen. In solchen Fällen bleibe dem Nutzer nur, gerichtlich dagegen vorzugehen. Dieses Verfahren, so heißt es in der Petition, sei jedoch zu aufwändig und zeitintensiv. Insbesondere bei Cybermobbing gegen Jugendliche sei ein schnellerer Schutz erforderlich.
http://www.bundestag.de/presse/hib/2014_05/-/280320