GB-Studie: Piraterieseiten verbreiten Viren und Malware

Nach einer britischen Studie befinden sich auf 90 % der 30 wichtigsten Internetseiten zu illegalen Film- und TV-Inhalten Malware and Potentially Unwanted Programmes (PUPs).

Zwei Drittel versuchen sogar die Kreditkartenangaben zu erhalten. Letztendlich war nur eine einzige Seite im zweiwöchigen Testzeitraum “sauber”.

Diese Inhalte werden häufig hinter „Play-Buttons versteckt. Dazu gehören unproblematischere Inhalte wie Werbe-Pop-Ups, die ihrerseits wieder zu Malware führen können, aber auch Root-Kits, die Daten stehlen.

Eine ergänzende Befragung von über 4.000 Personen ergab:

  • 39 % hatten Probleme mit schwer wieder entfernbaren Pop-Ups
  • 32 % haben sich dort einen Virus geholt, teilweise wurden Geräte lahmgelegt.
  • 28 % haben sich Malware eingefangen und
  • 17% wurden persönliche Daten gestohlen.

Der Szenedienst Torrentfreak weist darauf hin, dass in der Regel exe-Dateien gestartet werden müssen und Kreditkartendaten nur abhanden kommen, wenn der Inhaber sie auch eingibt. Man stimmt den Ergebnissen aber insoweit zu, als dass sich, insbesondere unerfahrene Nutzer, hier einige Probleme holen können.

http://torrentfreak.com/pirate-sites-rife-malware-credit-card-fraud-report-claims-140430/