Archiv der Kategorie: Gemischtes

Gutenberg 3.6: Der neue Ebook-Piracy Report

Manuel Boni und Dr. Andreas Schaale haben einen neuen Pirateriereport vorgelegt, der aktuelle Aspekte und Trends illegaler Ebook-Verbreitung dokumentiert. Nachfolgend auszugsweise einige der Ergebnisse:

  • „Nur noch ein Bruchteil der Nutzer (<10%) findet diese Seite über Suchmaschinen. Das Gros geht direkt dorthin (>60%). Diese Seite ist etabliert und als Quelle „sozialisiert“.“
  • „Die Bücher werden „ zu einem geringen Betrag verramscht (im Durchschnitt ein paar Cent pro Buch). Es ist jedoch so, dass – u.a. durch Piraterie – im hiesigen Internet eine sehr starke Umsonst-Mentalität herrscht. Offensichtlich fehlt den Leechern der Zahlungswille selbst bei geringsten Beträgen …“

Aus den Fallbeispielen: Gutenberg 3.6: Der neue Ebook-Piracy Report weiterlesen

Apps: Fast alle sammeln Daten – meist ohne Wissen des Nutzers

Bei einer Untersuchung von 1.211 Apps hat das GPEN (Global Privacy Enforcement Network) festgestellt, dass 75 % aller Apps mindestens einmal auf personenbezogenen Daten zugreifen. 32% wollen den Gerätestandort, 16 % die ID des Gerätes und 9 % lesen sogar die Kontakte des Nutzers aus.

Der Nutzer wird nur in 59 % der Fälle aufgeklärt. Eine nachträgliche Einschränkung des Datenzugriffs ist allenfalls bei Apple iOS möglich.

www.priv.gc.ca/media/nr-c/2014/bg_140910_e.asp

http://de.statista.com/infografik/2702/app-zugriff-auf-geraetefunktionen/

CyberCrime boomt

Das „Lagebild Cybercrime“ des Bundeskriminalamtes (BKA) und eine aktuelle Umfragen des Hightech-Verbands BITKOM zeigen, dass die Fälle von Computer- und Internetkriminalität weiter zunehmen.

Zwar verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2013 mit insgesamt 64.426 Fällen von Cybercrime lediglich eine Steigerung von rund 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (63.959).

Aber in einzelnen Bereichen gab es auch einen deutlichen Anstieg der amtlich gemeldeten Fälle, so bei der Computer-Sabotage und der Erpressung von Internetnutzern. CyberCrime boomt weiterlesen

Google Play App vereinfacht Urheberrechtsverletzungen

Google Play bietet inzwischen Apps, die den Bezug von Film-Raubkopien auf Android-Geräten vereinfachen. Seit dem 18.8. gibt es bei Google Play die „KINOX.TO“ App. Diese bietet u.a. „Neuste Kinofilme einsehen“, „Beliebte TV-Serien einsehen“, verhindert nervige Werbung und ermöglicht „Filme langzeitig speichern(download)“.

App Kinox.to im Google Play Store
App Kinox.to im Google Play Store

 

Gleichzeitig wird auf der entsprechenden Google-Play-Seite der App über die „möglichen“ Urheberrechtsverstöße informiert: Google Play App vereinfacht Urheberrechtsverletzungen weiterlesen

LG Hamburg: Ordnungsgeld, da PayPal-Zahlung und VPN zugelassen

Dem Unternehmen Bossland wurde vom LG Hamburg gerichtlich untersagt, Sofware anzubieten, die Spielzüge des Online-Spiels „Diabolo 3“ automatisiert.

Daraufhin richtete das Unternehmen eine IP-Sperre ein, um deutsche IPs auszusperren und verbot seinen Zahlungsanbietern deutsche Zahlungsmittel anzunehmen.

Nicht genug aus Sicht der Hamburger Richter: LG Hamburg: Ordnungsgeld, da PayPal-Zahlung und VPN zugelassen weiterlesen

Anleitung zum Rechtsbruch?

Lars Sobiraj (LS) und Rechtsanwalt Christian Solmecke (CS) erklären im Youtube-Channel der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE wie VPN-Anbieter funktionieren und worauf man achten muss.

LS: „Davon abgesehen ist die Wahl des Servers äh je nachdem was man da machen will und wie illegal das ist auch nicht unentscheidend.
Ich würde für Dinge äh die krimineller sind Anleitung zum Rechtsbruch? weiterlesen

TOR unsicher und …?

Nachdem Unbefugte monatelang das Tor-Netzwerk manipuliert haben, warnt selbst Tor davor, das Nutzer deanonymisiert werden könnten.

Das Netzwerk zur Anonymisierung wird wesentlich von den USA finanziert, während Geheimdienste – auch der amerikanische – versuchen dieses zu knacken. Der russische Geheimdiesnt bietet inzwischen sogar Hackern eine Belohnung für einen Angriffsweg.

www.spiegel.de/netzwelt/web/tor-betreiber-warnen-vor-moeglicher-identifizierung-a-983764.html

USA-Datingportal OKCupid: „Wir experimentieren mit Menschen“

Nach der Veröffentlichung der Facebook-Versuche hat nun auch die Datingplattform OKCupid zugegeben, dass sie mit bewussten Manipulationen die Wirkung verschiedener Angebote getestet hat – natürlich ohne Zustimmung der Nutzer.

Eines der drei veröffentlichten Testergebnisse: Ohne Bilder der jeweiligen Personen schalten zwar viele den Dienst ab, aber der Rest unterhält sich häufiger und umfangreicher – zumindest solange bis die Bilder wieder eingeblendet wurden.

http://blog.okcupid.com/index.php/we-experiment-on-human-beings/

www.wuv.de/digital/psychoexperimente_bei_dating_seite_so_funktionieren_websites_nun_mal

www.webschauder.de/facebook-verstiess-gegen-facebook-policy/

 

Steigende Zahl von Phishingversuchen

Der österreichische Nachrichtendienst Futurezone berichtet über steigende Phisingzahlen, die neben dem bekannten aber eher kleinen Anteil von E-Mails vermehrt gefakte Seiten und andere raffiniertere Taktiken anwenden.

Neben Bankkonten steht dabei insbesondere die Ausforschung des Privatlebens oder von Betrieben im Focus.

http://futurezone.at/digital-life/phishing-wird-vom-seltenen-anlass-zum-tagesgeschaeft/73.217.168