Abmahnungen in P2P-Netzwerken

Abmahnungen in Tauschbörsen sind immer noch Thema, wie aktuelle Berichte aus Schweden und den USA zeigen.

In Schweden hat die Zahl der Klagen gegen mutmaßliche Filesharing-Piraten in 2019 einen Rekordstand erreicht. Insgesamt wurden mehr als 60.000 IP-Adressen von angeblichen BitTorrent-Benutzern angegriffen.
Dabei sollen vier ISPs zur Offenlegung von Daten aufgefordert worden sein. Telia war mit 31.572 IP-Adressen das Hauptziel, gefolgt von Com Hem (19.520), Telenor (9.276) und Tre (312).
Die Zahlen stammen vom ISP Bahnhof, der selber keine Angaben zu Kunden macht.

Auch in den USA erhalten Bundesgerichte immer noch mit Klagen gegen mutmaßliche Bittorrent-Piraten. Da die Rechtsprechung aber nicht überall gleich ist, meidet zumindest die die Strike 3 Holding manche Gerichte und manche Richter.

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