Schlagwort-Archive: USA

USA: Klage gegen Spotify wegen unbezahlter Lizenzgebühren

Wegen unerlaubter bzw. unbezahlter Verbreitung von Musik wurde Spotify  Ende Dezember auf 150 Mio. US$ Schadensersatz verklagt. Hinter der Sammelklage vor dem Central District Court of California steht der Musiker David Lowery.
Angeblich soll Spotify einen Betrag zwischen 17 und 25 Mio. US$ für noch offenen und nicht zugeordnete Nutzungen zurückgestellt haben.

www.billboard.com/articles/business/6828092/spotify-class-action-royalties-david-lowery-cracker-150-million

USA: Access Provider haftet für Rechtsverletzungen seiner Kunden

Nach zweiwöchigen Verhandlungen vor dem Bundesgericht in Virgina, wurde Cox Communications verurteilt, an BMG 25 Mio. US$ Schadensersatz zu zahlen, da das Unternehmen vorsätzlich zu Urheberrechtsverletzungen durch seine Kunden beigetragen hat. Das Unternehmen war mehrfach vorab gewarnt worden, dass Cox-Kunden Musik unerlaubt über P2P-Netze verbreiteten.
Es wird ein Berufungsverfahren erwartet.

https://torrentfreak.com/cox-is-liable-for-pirating-subscribers-ordered-to-pay-25-million-151217/

Popcorn Time am Ende?

Nur einem Tag nach ihrem Erscheinen verschwand die Browservariante von Popcorn-Time. Die MPAA soll die Seite des serbischen Entwicklers geschlossen haben.

Seit heute Nacht ist auch die Seite selber, ihre zentrale Steuerungsseite sowie ihre Twitter- und Facebookauftritte verschwunden. In Fachkreisen wird dies polizeilichen Ermittlungen zugeschrieben.

Ärgern dürften sich nicht nur die Betreiber von Popcorn Time sondern auch diejenigen Nutzer aus Deutschland, die erwischt wurden. Nach Presseberichten mussten einzelne Nutzer strafbewehrte Unterlassungserklärungen abgeben und Pauschalen in Höhe von 690 € zahlen.

https://torrentfreak.com/browserpopcorn-shut-down-by-the-mpaa-151020/

https://torrentfreak.com/popcorn-time-yts-global-outages-cause-concern-151021/

http://www.golem.de/news/bittorrent-popcorn-time-nutzer-zahlen-in-vergleich-690-euro-1510-117014.html


Nachtrag:

Inzwischen hat die MPAA erklärt, verantwortlich für die Schließung zu sein.

http://www.theverge.com/2015/11/3/9666232/mpaa-popcorn-time

 

USA: Registare sollen unantastbar sein, fordern Technologiegiganten

Nach Angaben von Torrentfreak fordern der CCIA, der Unternehmen wie Google, Facebook und Microsoft vertritt, die amerikanische Regierung auf, keine Registrare in seinem Bericht über „notorious markets“ aufzuführen.
Registrare sind die Schaltstelle für die Anmeldung und auch mögliche Abschaltung von illegalen Internetseiten. Die Argumente deren Beteiligung nicht zu berücksichtigen, scheinen überwiegend dogmatischer Natur zu sein.

https://torrentfreak.com/tech-giants-defend-domain-registrars-against-piracy-claims-151017/

USA: „Popcorn Time“ für Musik schnell verboten

Die Entwickler von Aurous, welches nach dem Prinzip von Popcorn Time Musik aus P2P-Netzen als Stream zur Verfügung stellt, ohne die entsprechenden Recht zu haben, wurde direkt nach Inbetriebnahme von der amerikanischen Musikindustrie verklagt. Nach einer Einstweiligen Verfügung wurde der Betrieb eingestellt.

http://variety.com/2015/digital/news/streaming-music-app-aurous-suspends-downloads-following-court-order-1201619842/

Einstweilige Verfügung unter:
www.raschlegal.de/fileadmin/medien/News/2015/US_District_Court__Aurous-Temporary-Restraining-Order.pdf

USA: Verbände informieren über notorische Piraterieangebote

Nach Angaben von Torrentfreak haben die Verbände der Film-, Musik und Spielewirtschaft die US-Regierung über notorisch rechtsverletzende Internetangebote informiert. Teilweise wurden auch die Listen dieser Internetseiten veröffentlicht.

https://torrentfreak.com/riaa-and-mpaa-report-notorious-piracy-sites-to-u-s-government-151007/

https://torrentfreak.com/game-makers-warn-for-torrent-sites-and-cloud-pirates-151011/

USA: Auskunftspflicht des Registrars beinhaltet Zahlungsdaten

Ein New Yorker Gericht hat den Registrar Namecheap verurteilt, Auskunft über einen Kunden zu geben der ein Piraterieangebot betrieb.  Anders als in Deutschland sind auch die Daten zur Bezahlung Gegenstand der Auskunft.

http://torrentfreak.com/court-orders-namecheap-to-identify-pirate-site-operator-150629/

http://5451603478074.hostingkunde.de/olg-koeln-grenzen-des-urheberrechtlichen-auskunftsanspruchs/

USA: Rachepornolieferant verurteilt

Ein Gericht in Los Angeles hat einen 26jährigen zu drei Jahren Haft verurteilt, weil er aus gehackten E-Mail-Accounts Nacktfotos gestohlen hatte. Die Zugänge hatte er erhalten, weil er die Opfer trickreich überzeugt hatte, ihm die Gmail Recovery Codes zu geben. Insgesamt soll er mehr als 300 Konten gehackt haben.

Ein zweites Verfahren zu dem Verkauf der Bilder für jeweils 900 US$ an eine inzwischen geschlossene Rachepornoseite, ist noch nicht abgeschlossen.

http://sanfrancisco.cbslocal.com/2015/06/18/revenge-porn-site-operator-email-hacking-charles-evens-isanyoneup-com/

Internetpiraterie: Weiterhin hohe Werbeeinnahmen

Die amerikanische „Digital Citizens Alliance“ hat erneut die Einnahmen der Piraterieseiten durch Werbung untersucht.  Basis der Untersuchung sind fast 600 Angebote zu denen es regelmäßig Take-Down-Notices bei Google gibt.

Der Titel „Good Money Still Going Bad“ zeichnet das Ergebnis wieder: Mit einem geschätzten Umsatz in Höhe von 209 Mio. US$ (188 Mio. €) liegt der Umsatz in etwa in der Höhe des Vorjahres (227 Mio. US$). Internetpiraterie: Weiterhin hohe Werbeeinnahmen weiterlesen