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Neuseeland: Access Provider beendet seinen VPN-Dienst

Nach Beschwerden von Medienunternehmen hat der neuseeländische Access Provider „Unlimited Internet“ seinen VPN-Dienst „TV VPN“ beendet.

Mit dem Dienst war es möglich die amerikanischen Streamingdienste Netflix und Hulu zu nutzen, ohne dass entsprechende neuseeländische Rechte vorliegen.

In Deutschland plant die Telekom das kostenlose Angebot eines solchen Dienstes.

http://torrentfreak.com/isp-pulls-vpn-service-after-geo-unblocking-legal-threats-150407/

www.webschauder.de/staerkt-die-telekom-die-anonymisierung-im-netz/

 

Stärkt die Telekom die Anonymisierung im Netz?

Mehrere Presseorgane berichten, dass die Telekom auf der Cebit ein kostenloses Software-Sicherheitspaket angekündigt hat. In dem Angebot enthalten ist u.a. eine Antivirensoftware und eine Anwendung für verschlüsselte Internet-Verbindungen über „VPN-Tunnel der Firma Steganos“.
Der genaue Sinn und Zweck des VPN-Tunnel ist nicht erklärt. Steganos erklärt den Nutzen ihres VPNs so:

„Warum anonym surfen? Ich habe doch nichts zu verbergen.
Sobald Sie online gehen, erhalten Sie eine eindeutige Internet Protocol-Adresse, kurz IP. Die IP ist wie ein Peilsender im Internet und zurückverfolgbar bis zu Ihrer Wohnungstür. Jeder Seitenbetreiber kann genau erkennen, was Sie auf seiner Website gemacht haben: […]  Auch Ihr Provider kann jede Menge Daten einsehen, so etwa welche Filme oder Musikstücke Sie in Ihrer legalen Tauschbörse hoch- und heruntergeladen haben. Es geht nicht darum, ob Sie etwas zu verbergen haben. Sie haben ein Recht auf Privatsphäre und müssen sich dafür nicht rechtfertigen.“
[Hervorhebung durch Webschauder]

www.steganos.com/fileadmin/infosheets/SIAVPN_de_OEM.pdf

Nachtrag:
http://schutzpaket.telekom-dienste.de/#secureBrowsing

Wer gesetzliche Leistungsschutzrechte nutzen will fliegt (teilweise) raus

Nachdem 1&1 und die Telekom gar nicht mehr auf Internetangebote verweisen, die von Mitgliedern der VG Media ins Netz gestellt werden, hat nun auch Google den Teilboykott per Blog angedroht: „Vor dem Hintergrund dieser Klage werden wir Snippets und Thumbnails einiger bekannter Webseiten wie bild.de, bunte.de oder hoerzu.de nicht mehr anzeigen, also jener Verlage, die in der VG Media organisiert sind. Für diese Seiten werden wir nur noch den Link zum Artikel sowie dessen Überschrift anzeigen“, so im Post von Philipp Justus, Managing Director von Google Germany.

www.stefan-niggemeier.de/blog/19058/leistungsschutzrecht-wirkt-mehrere-suchmaschinen-zeigen-verlagsseiten-nicht-mehr-an/

http://google-produkte.blogspot.de/2014/10/news-zu-news-bei-google.html

Telekom: Jahresbericht

In 2013 hat die Telekom nach Anordnungen von staatlichen Stellen:

  • 49.796 Anschlussüberwachungen,
  • 436.331 Verkehrsdatensätze,
  • 28.162 Teilnehmerbestandsdaten und
  • 946.641 IP-Adressinhaberdaten

umgesetzt oder beauskunftet. Zum Schutz der Daten und zur Überprüfung der Richtigkeit wurde dabei grundsätzlich das Vier-Augen-Prinzip angewendet.

Andere größere Provider haben entsprechende Angaben bisher nicht publiziert.

www.telekom.com/verantwortung/datenschutz/235758

Raubkopierer lieben Hansenet und Vodafone – Telekom verliert weiterhin Marktanteile

Bei Urheberrechtsverletzungen in Internet-Tauschbörsen kann festgestellt werden, welche IP-Adressen an der Verbreitung der urheberrechtlich geschützten Inhalte beteiligt sind. Internetanbieter müssen auf richterlichen Beschluss hin angeben, wer zu einem bestimmten Zeitpunkt diese IP-Adresse genutzt hat. Dieses Verfahren ist seit mehreren Jahren üblich und wurde nun auch vom BGH bestätigt (Beschluss vom 19. April 2012 – I ZB 80/11).

Es gibt nun einige Unternehmen, die sich an dieses Prozedere halten, Raubkopierer lieben Hansenet und Vodafone – Telekom verliert weiterhin Marktanteile weiterlesen