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Spanien: Weiterhin hohe Schäden durch Piraterie

Nach einem Bericht der „Coalition of Creators and Content Industries” wurde in Spanien 2017 etwas mehr als vier Milliarden Mal auf unlizenzierte digitale Inhalte zugegriffen. Dies entspricht fast 21,9 Milliarden Euro an Umsatzeinbußen; gegenüber 2016 ist dies ein Rückgang von 6%.

Wichtigster Pirateriemarkt sind Filme: In 2017 wurden 726 Millionen Filme illegal abgerufen. Dies entspricht einem Marktwert von 5,7 Milliarden Euro gegenüber 6,9 Milliarden im Jahr 2016.
35% der Zugriffe erfolgten während der Film noch in Kinosälen lief (2016 noch 33%).

Filme sind bei Piraten am beliebtesten, 34% nutzen diese ohne zu bezahlen. Danach kommen TV-Sendungen (30%), eBooks (24%) und  Musik (22%) gefolgt von Videospielen (11%) und Fußball (10%).

Trotz eines Rückgangs um mehr als 37% enthält mehr als ein Viertel der auf Piratenseiten erscheinenden Werbung immer noch bekannte Marken. Dies müsse weiter verbessert werden, so die Koalition.

Nach Ansicht der Nutzer wären die wirksamsten Maßnahmen gegen Piraterie die Sperrung der Webseiten (78%) und die Bestrafung der Internetanbieter (73%).

https://torrentfreak.com/piracy-falls-6-in-spain-but-its-still-a-multi-billion-euro-problem-180409/

Spanien: Vodafone u.a. müssen sperren

Das Handelsgericht Barcelona hat die Provider Telefónica, Vodafone Ono, Orange und Xfera, dazu verpflichtet, den Zugang zu zwei rechtswidrigen Seiten zu sperren. Nach Ansicht des Gerichts schädigen diese Seiten die legitimen Rechte ihrer Inhaber und profitieren illegal von den Einnahmen, die sie durch Werbung erzielen. Die spanische Filmindustrie begrüßt das Urteil.

https://euipo.europa.eu/ohimportal/de/web/observatory/news?p_p_id=csnews_WAR_csnewsportlet&p_p_lifecycle=0&p_p_state=normal&p_p_mode=view&p_p_col_id=column-1&p_p_col_count=2&journalId=4081637&journalRelatedId=manual/

Polizei zerschlägt WhatsApp Pädophilen-Netzwerk

Europol und die spanische Polizei haben einen mutmaßlichen Pädophilenring zerschlagen, indem kinderpornographische Inhalte über WhatsApp verbreitet wurden. Die Polizei nahm 39 Verdächtige fest. Darunter 17 in Spanien und zwei in Deutschland.

http://www.swr.de/swraktuell/kinderpornografie-via-whatsapp-polizei-zerschlaegt-grosses-paedophilen-netzwerk/-/id=396/did=19391970/nid=396/8hsmlq/

Schließungen in Frankreich und Spanien legen Millionenumsätze von Piraterieseiten offen

Die Cybercrime-Einheit der französischen Militärpolizei hat in Zusammenarbeit mit der Polizei Andorras zwei Piraterieseiten geschlossen, darunter Frankreichs größte Downloadseite Zone-Telechargement, welches die 11 meistbesuchte Seite des Landes war. Sieben Personen wurden verhaftet.

Nach Angaben der französischen Polizei hat die Seite einen Schaden von über 75 Mio. € verursacht. Dem steht nach Angaben von Zataz ein Umsatz in Höhe von 10 Mio. Euro in den letzten Jahren gegenüber.

https://torrentfreak.com/police-shut-down-frances-largest-pirate-site161129/

http://www.zataz.com/zone-telechargement-10-millions-euros-ca/#axzz4RU1Yqtde

Ein spanisches Gericht hat der Sportstreamingseite Rojadirecta verboten zu illegalen Fußball-Streams zu verlinken. Über den zu leistenden Schadensersatz wurde noch nicht entschieden. Auf den Bankkonten des Anbieters sollen 11 Mio. Euro liegen.

https://torrentfreak.com/court-orders-rojadirecta-to-stop-offering-pirated-football-streams-161124/

Sperrverfügungen in Europa

Im Rahmen eines Vortrages in Southampton hat ein MPA-Mitarbeiter eine Übersicht zu Sperrverfügungen in Europa vorgelegt. Danach werden in folgenden Ländern jeweils die angegebene Anzahl an Seiten wegen Verstößen gegen Urheberrechte gesperrt:
1 – Italien (238)
2 – Großbritannien (135) Sperrverfügungen in Europa weiterlesen

Spanien: Richter ordnen Sperren an

Ende März hat ein Gericht in Madrid mit einer Sperre von Pirate Bay die erste gerichtliche Sperrverfügung wegen Verstoßes gegen Urheberrechte in Spanien erlassen.

Anfang April folgte die Sperre eines illegalen Musikstreamingdienstes.

http://torrentfreak.com/block-pirate-bay-in-72-hours-spanish-court-tells-isps-150327/

http://torrentfreak.com/spanish-court-orders-first-pirate-music-site-block-150407/

 

Spanien: Fußball-Livestream-Dienst geschlossen

Das illegale Sport-Streamingangebot „wiziwig.tv“, welches insbesondere Spiele der britischen „Premier League“ kostenlos anbot, wurde von den Betreibern geschlossen.

Mit dem Serverstandort in Spanien wäre die Seite von dem ab dem 1.1. geltenden neuen spanischen Leistungsschutzrecht betroffen gewesen, welches hohe Strafen vorsieht. Zudem gibt es in Spanien wohl mehrere Urteile, die auch das Verlinken auf illegale Dateien verbieten.

Kurz nach der Schließung wurde dann auf einen anderen illegalen Dienst verwiesen, der nicht in Spanien sitzt und über die Server des auf bei Urheberrechtsverletzungen im Filmbereich beliebten Hoster Cloudflare angeboten wird.

www.chip.de/news/Wiziwig-tot-Illegale-Live-Streams-eingestellt-Nachfolger-ist-da_75333417.html

Spanien: Polizei schließt größte illegale Streamingseite

Nach Beschwerde der Filmindustrie hat die spanische Polizei die größte spanische Streamingseite geschlossen. Die Seite war mit 2,5 Mio. Besuchen/Monat auf Platz 69 der Internetcharts.

Die ISPS wurden aufgefordert die Seiten zu sperren und zwei Männer wurden festgenommen. Die Betreiber hatten in den letzten 3 Jahren über 1 Mio. € eingenommen, wie der Zugriff auf verschiedene Bank- und Papypalkonten belegt.

http://torrentfreak.com/police-shut-down-spains-top-pirate-streaming-sites-141204/

 

Barcelona: Gericht nimmt Internetanschluss weg

Da ein User mit dem Namen “nito75” über 5.000 Musikstücke „geteilt“ bzw. über Tauschbörsen angeboten hatte, wurde der ISP, der ihm einen Internetanschluss zur Verfügung gestellt hat, im Januar 2014 vom Gericht in Barcelona aufgefordert, diesen Internetanschluss zu sperren.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

https://torrentfreak.com/court-orders-spanish-isp-to-disconnect-music-pirate-140120/

Internutzung Jugendlicher im internationalen Vergleich

Eine von McAfee in Auftrag gegebene europäische Studie in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden zeigt eine hohe Diskrepanz zwischen dem, was Teenager im Internet machen und dem was ihre Eltern tatsächlich darüber wissen. Internutzung Jugendlicher im internationalen Vergleich weiterlesen