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Kaspersky Spam-Bericht 2016

Das IT-Security-Unternehmen Kaspersky hat seinen Spam-Bericht 2016 veröffentlicht, der eine Reihe von interessanten Fakten auflistet:
– Der Spam-Anteil betrug 58,31 Prozent, das ist ein um 3,03 Prozentpunkte höherer Wert als im Jahr 2015.
– 62,16 Prozent der versendeten Spam-Mails hatten eine Größe von nicht mehr als zwei KB.
– Die meisten schädlichen E-Mails (14,13 %) waren an Nutzer in Deutschland adressiert.
– 12,08 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens wurden aus den USA verschickt. Auf den Plätzen neun und zehn positionierten sich Frankreich (3,39 %, plus 0,22 Prozentpunkte) respektive Deutschland (3,21 %, minus 1,03 Prozentpunkte). Abgeschlossen werden die Top 10 von der Türkei mit einem Wert von 2,29 Prozent.

https://de.securelist.com/analysis/kaspersky-security-bulletin/72383/kaspersky-security-bulletin-spam-and-phishing-in-2016/

Weniger Spam, mehr Malware

Der Symantec Intelligence Report für den Monat Juni meldet, dass die Spamrate erstmals seit 12 Jahren unter die 50 Prozent gefallen sei. Insgesamt ergeben die Messungen, dass „nur“ 49,7 % aller E-Mails im Juni 2015 Spam gewesen seien (Mai: 51,5%, April: 52,1%).

Diese Entwicklung scheint aber weniger am Rückgang krimineller Aktivitäten zu liegen als an einem Wechsel der Form: Im Juni hat man nämlich 57,6 Mio. neue Varianten von Malware entdeckt (Mai: 44,5 Mio., April: 29,2 Mio.).

www.symantec.com/content/en/us/enterprise/other_resources/intelligence-report-06-2015.en-us.pdf

38 Prozent der Internetnutzer Opfer von Cybercrime

Laut einer im Auftrag von BITKOM verfassten Studie, sind 38 Prozent aller Internetnutzer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden.

Jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere neun Prozent sind bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. Bei acht Prozent wurden Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet.

www.bitkom.org/de/presse/8477_79284.aspx

Spam lohnt sich doch

Wesentliche Teile des Spam-Aufkommens werden gesperrt und ausgefiltert und der Rest meist nicht gelesen. Trotzdem scheint sich eine Spam-Bewerbung von Arzneimittel doch zu lohnen. Laut einer Studie der Universität San Diego macht die größte mit Spam beworbene Online-„Apotheke“ einen monatlichen Umsatz zwischen 1 und 2,5 Mio. US $. Basis der Einschätzung sind Traffic-Daten eines der für die Apotheke tätigen Serverbetreiber und eine Analyse von Testbestellungen und Bestellnummern.

Aus Internetreport I / 2012 – Januar 2012

www.heise.de/newsticker/meldung/Wissenschaftler-untersuchen-Kaufverhalten-nach-Werbespam-1279756.html