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LG Hagen zu Schleichwerbung auf Instagram

Die Beklagte postete auf Instagram Beiträge von sich mit entsprechenden Marken-Produkten und gab Links an, die direkt auf die Webseite des betreffenden Herstellers führten.

Das Gericht stufte diese Äußerungen als geschäftliche Handlung ein, die die Beklagte hätte entsprechend kennzeichnen müssen. Da dies nicht erfolgt sei, handelt es sich um Schleichwerbung.
[LG Hagen, 01.01.2018, Az.: 23 O 45/17]

http://www.online-und-recht.de/urteile/Und-wieder-Unzulaessige-Schleichwerbung-auf-Instagram-Landgericht-Hagen-20180101/

Influencer = Schleichwerbung?

Viele Influencer verdienen auf YouTube, Pinterest und Instagram durch „Affiliate Links“ oder direkte Zahlungen der Unternehmen. Allerdings weisen sie nicht auf den werblichen Charakter ihrer Beiträge hin. Eine Studie der Princeton University zeigt:

Von 500.000 untersuchten YouTube-Videos hatten 3.472 Videos Produktlinks. Auf den Werbecharakter hingewiesen wurde nur in zehn Prozent der Fälle.

Von 2,1 Millionen Pinterest Pins verdienten 18.237 Fälle durch platzierte Links. Auf den Werbecharakter hingewiesen wurde nur in sieben Prozent der Fälle.

https://futurezone.at/digital-life/youtube-influencer-verheimlichen-dass-sie-gekauft-sind/400012738