Schlagwort-Archive: Schadprogramme

Abzocker untereinander

Tarnkappe.info berichtet, dass aktuell Piraterieseiten in anderen Ländern registriert werden und dann die Originale mit DDoS Attacken außer Gefecht gesetzt werden.
Dir „neu“ registrierte Seite präsentiert sich dann als legitimer Nachfolger. Besucher erhalten für die Nutzung Schadsoftware auf ihren Rechner geliefert und werden dann teilweise auch noch an der DDoS-Attacke gegen die ursprüngliche Seite beteiligt. Der Nutzer verstößt somit nicht nur gegen das Urheberrecht, sondern auch noch gegen § 303b des Strafgesetzbuches.
Tarnkappe beschreibt dies am Fall Filmpalast, weist aber auch daraufhin, dass die Täter es auch noch auf StreamCloud und Movie2k abgesehen haben.

https://tarnkappe.info/klon-von-filmpalast-to-mit-ekelhafter-strategie/

Livestream = Trojaner

Unter dem Titel „Ein Schuss, ein Tor, ein Trojaner“ beschreibt die Zeit das System des illegalen Sportstreamings.
Basis des Artikels ist eine Studie aus den USA und den Niederlanden, die 23.000 Websites auf mehr als 5.300 Domains untersuchte und dabei 830.000 Mal einzelne Streams abrief. Das Ergebnis: Schadsoftware auf fast 50 Prozent aller untersuchten Seiten.

60 Prozent aller untersuchten Streams liefen über Medienserver von fünf Unternehmen aus Belize, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz.

http://www.zeit.de/digital/internet/2016-06/livestreams-fussball-em-illegal-schadsoftware/komplettansicht

Spionagesoftware frei Haus

Der Nachrichtendienst Heise berichtet, dass Sicherheitsforscher auf dem Smartphone „Star N9500“, einer billigen Kopie des Samsung Galaxy S4, vorinstallierte Trojaner gefunden haben. Diese übertragen persönliche Daten, können Anrufe belauschen oder das Telefon zur Wanze umschalten. Eine Deinstallation ist kaum möglich.

www.heise.de/newsticker/meldung/Vorinstallierte-Spionagesoftware-auf-China-Smartphones-2221792.html

38 Prozent der Internetnutzer Opfer von Cybercrime

Laut einer im Auftrag von BITKOM verfassten Studie, sind 38 Prozent aller Internetnutzer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden.

Jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere neun Prozent sind bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. Bei acht Prozent wurden Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet.

www.bitkom.org/de/presse/8477_79284.aspx