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NetzDG: Weniger Beschwerden als erwartet

Bisher haben sich deutlich weniger Personen wegen mangelnder Löschungen in sozialen Netzwerken gemeldet als erwartet. Bis Ende November sind beim Bundesamt für Justiz (BfJ) erst 704 Meldungen über das Online-Formular eingegangen. Der Gesetzgeber hatte jährlich 25.000 Meldungen und 500 Bußgeldverfahren erwartet.

Es hat aber auch kein Overblocking gegeben. Die SPD-Netzpolitikerin Saskia Esken stellte fest: : „Die großen Befürchtungen hinsichtlich des Overblocking, dass also Netzwerke im vorauseilenden Gehorsam mehr löschen, als sie sollten, sind jedenfalls nicht eingetreten.“

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/loeschung-von-hasskommentaren-bundesbehoerde-registriert-kaum-beschwerden-ueber-soziale-netzwerke/23741996.html

NetzDG: Erste Berichte zu Beschwerden

Facebook, Twitter und YouTube haben erste Zahlen zu Nutzerbeschwerden vorgelegt. Leider sind die Zahlen nur bedingt aussagekräftig, aber zumindest die Angst vor einem Overblocking war unbegründet. Der Großteil der Beschwerden wird abgelehnt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/netzdg-so-oft-sperren-facebook-youtube-und-twitter-a-1220371.html

Politik liebt (Twitter-)Blocking oder Der Feind darf nicht mitlesen

Wenn es darum geht illegale Inhalte im Internet zu sperren, finden manche Politiker viele Ausreden. Eine davon ist das mögliche Overblocking, womit letztendlich gemeint ist, dass ein gesperrter legaler Inhalt viel schlimmer ist als tausend verbreitete illegale Inhalte.

Etwas anders sieht es aus, wenn es um einzelne Politiker selber geht. Da gibt es nämlich einige, die nicht wollen, dass bestimmte Bürger/Nutzer/Wähler sehen, was sie selber wieder einmal verfasst haben. Dazu nutzen sie das „Blockieren“ bei Twitter. Mit dieser Twitter-Funktion „können Nutzer verhindern, dass bestimmte Accounts sie kontaktieren, ihre Tweets sehen und ihnen folgen.“

So zum Beispiel bei Julia Reda, Politik liebt (Twitter-)Blocking oder Der Feind darf nicht mitlesen weiterlesen