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Niederlande: 24 % laden illegal herunter

Im vergangenen Jahr haben 24 % der niederländischen Bevölkerung  illegal Filme, Serien, Musik oder Spiele heruntergeladen, so das Panel Consumer Insights von Telecompaper.
In 2013, vor dem Verbot des Herunterladens im Jahr 2014, waren es noch 41 %. Ende 2016 waren es 27 %.

BREIN erklärt den Rückgang auch mit den Sperren gegen PirateBay. Die Studie betont die legalen Alternativen. Torrentfreak verweist allerdings zu Recht darauf, dass illegales Streaming nicht berücksichtigt wurde.
Insoweit könnte der Rückgang auch zu einem wesentlichen Teil im Wechsel von illegalen Downloads zu illegalem Streaming erklärbar sein.

https://www.telecompaper.com/nieuws/slechts-24-procent-nederlanders-doet-nog-aan-gratis-downloaden–1233037

https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=487

https://torrentfreak.com/dutch-continue-to-curb-illegal-downloading-but-what-about-streaming-180222/

USA: Sportverbände gegen Schweiz und Niederlande

Die US-amerikanische Sports Coalition, zu der prominente Ligen wie NBA, NFL und MLB gehören, fordert die US-Regierung auf, die Niederlande und die Schweiz auf die Priority Watch List zu setzen, da viele Raubkopien aus diesen europäischen Ländern ausgestrahlt werden.
In den Niederlanden würden Dienste wie awlive.tv, strikezoneme, wizlnet, AltusHost, Host Palace, Quasi Networks oder SNEL zur Sportpiraterie beitragen, in der Schweiz tun dies mlbstreamme, robinwidgetorg, strikeoutmobi, BlackHOST, Private Layer und Solar Communications.

https://torrentfreak.com/major-us-sports-leagues-report-top-piracy-nations-to-government-180216/

Niederlande: Weitere vorläufige Sperren von The Pirate Bay

Nachdem ein niederländisches Gericht die Provider Ziggo und XS4ALL dazu verpflichtet hatte, The Pirate Bay bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache zu sperren, haben auch die Provider Online und Vodafone die Seite gesperrt.
Weitere Provider (KPN, T-Mobile, Telenet, CAIW und Zeelandnet) wollten dies nur nach einem Gerichtsurteil tun. Dies haben sie bekommen. Auf Einspruch gegen die Entscheidungen wurde verzichtet.
https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=485

Studie zum Drogenhandel im Darknet

Wissenschaftler der University of Oxford haben im Rahmen einer Studie die wichtigsten Darknet-Handelsplätze erfasst. Danach sind wohl nur fünf Länder für 70 Prozent des Darknet-Drogenhandels verantwortlich: Führend die USA mit 27 Prozent und Großbritannien mit 22 Prozent, danach Deutschland und Australien mit je 8 Prozent und die Niederlande mit 7 Prozent.

https://tarnkappe.info/darknet-wissenschaftler-erstellen-landkarte-des-globalen-online-drogenmarktes/

Niederlande: Gericht verpflichtet Rechenzentrum zu Sperren

Der Gerichtshof von Den Haag hat den Internet-Service-Provider Ecatel dazu verpflichtet, illegale Streams der Premiere League binnen 30 Minuten für die Dauer des Spiels abzuschalten.
Ecatel diente als Data Center für Kunden, die illegale Sportstreams verbreiteten und nicht auf Löschaufforderungen reagierten.
Bei Verstößen droht eine Strafe in Höhe von 5.000 Euro je Verstoß bis zu einem Höchstbetrag von eineinhalb Millionen Euro.

Die Ausrede Ecatels, dass Fußballspiele keine urheberrechtlich geschützten Werke seien, akzeptierte das Gericht nicht und stufte Ecatel als Vermittler im Sinne Urheberrechts ein.

Das Gericht war zudem der Meinung, dass ein solcher Beschluss die Freiheit, ein Unternehmen in seinem Kern zu führen, nicht beeinträchtigt. Der Aufwand und die Kosten wären gering, und der Effekt der Sperrung von illegalen Inhalten kann durch eine angemessene Kündigungspolitik gelöst werden. Nach Ansicht des Gerichtshofs wird auch die Informationsfreiheit hinreichend gewahrt, da die Anordnung nur für die Dauer der beanstandeten Streams gilt.
Auch wenn Ecatel seine Geschäftstätigkeit eingestellt hat, hat das Urteil entsprechende Auswirkungen auf andere Rechenzentren.

https://www.boek9.nl/items/iept20180124-rb-den-haag-premier-league-v-ecatel

https://torrentfreak.com/court-orders-hosting-provider-to-stop-pirate-premier-league-streams-180126/

Niederlande: Weitere vorläufige Sperren von The Pirate Bay

Das Bezirksgericht Lelystad hat, wie zuvor das Bezirksgericht Den Haag, Zugangsprovider verpflichtet den Zugang zu The Pirate Bay innerhalb von 10 Tagen sperren.
KPN, T-Mobile, Tele2, Zeelandnet und CAIW müssen 200 IP-Adressen und Domains, die auf die Website zugreifen, bis zur endgültigen Entscheidung in der Hauptsache vor dem Obersten Gerichtshof der Niederlande sperren.
Bei Nichteinhaltung wird eine Strafsumme von 10.000 Euro plus 2.000 Euro für jeden weiteren Tag bis zu einem Höchstbetrag von 1 Million Euro verhängt. Die Provider müssen außerdem 16.000 Euro Prozesskosten an BREIN zahlen.

https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=483

Vgl. auch:
http://webschauder.de/niederlande-gericht-verlangt-sperre-von-the-pirate-bay/

Europol Operation gegen illegales IPTV

Eine von Europol geführte Operation, an der Polizeikräfte aus Zypern, Griechenland, Bulgarien und den Niederlanden beteiligt waren, hatte einen der größten illegalen IPTV-Sender der Welt zum Ziel. Neben neun Razzien wurden in Zypern drei Personen verhaftet.
Die Auslieferung der Streams vom Hauptservers in Bulgarien wurde über verschiedene Frontserver, die sich u.a. in den Niederlanden befanden, verdeckt. Der Dienst soll 500.000 Abonnenten weltweit gehabt haben und einen Jahresumsatz von rund fünf Millionen Euro erwirtschaftet haben.

https://torrentfreak.com/europol-hits-huge-500000-subscriber-pirate-iptv-operation-180111/

Niederlande BREIN schließt Facebook-Gruppen

Facebook hat nach Aufforderung von BREIN 17 Facebookgruppen geschlossen, bei denen die Mitglieder Alben, mp3- und MIDI-Files ohne Erlaubnis der Rechteinhaber teilten. Vier der Gruppen hatten mehr als 700 Mitglieder.
Im Wiederholungsfall drohen Geldstrafen. BREIN schließt nicht aus, dass weitere Gruppen, die in Zukunft erwischt würden, direkt zu Schadensersatz herangezogen werden.
https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=478

Niederlande: Verfügungen gegen illegales IPTV-Angebot

Da die Firma Moviestreamer aus Leusden den Verkauf von illegalen IPTV-Paketen und Software, mit der via Media-Playern illegalen Quellen genutzt werden kann, nicht beenden wollte, hat sie sich eine Einstweilige Verfügung eingehandelt und muss u.a. die gesamten Verfahrenskosten in Höhe von EUR 17.500 an BREIN zahlen.
https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=477

Niederlande: Wiederholungstäter erwischt

In den Niederlanden hat ein 37-Jähriger eine Torrentseite mit tausenden von Filmen, Fernsehserien, Musik und E-Books betrieben, obwohl er bereits 2011 bei Strafe versprochen hatte, dies zu unterlassen. Der niederländischen Anti-Piraterieorganisation BREIN steht nun ein Vertragsstrafeanspruch von € 61.500 zu. Man hat sich aber auf eine niedrigere Strafe geeinigt.
https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=476

BREIN schließt zwei illegale Webseiten

Die niederländische Anti-Piraterie-Organsation BREIN hat zwei Piraterieseiten geschlossen. Auf Movies2explore.com und Music4you.org/smf haben Uploader Filme, Fernsehserien, E-Books, Musik und Spiele im großen Maßstab geteilt. Insgesamt hatten die Seiten mehr als 4.000 Nutzer.
Nachdem BREIN vom Bezirksgericht Limburg eine einstweilige Verfügung gegen den Betreiber und den größten Uploader erhalten hatte, wurden die Seiten geschlossen. Man hat sich auf eine Zahlung von 6.000 Euro geeinigt.

https://stichtingbrein.nl/nieuws.php?id=475

MPPA benennt Rechenzentren notorischer Piraterieseiten

Die MPAA hat der US-Regierung eine neue detaillierte Liste „notorischer Webseiten“ vorgelegt. Sie enthält eine Vielzahl von Piratenseiten die fast alle versuchen durch Cloudflare ihre wirkliche Herkunft zu verschleiern. Dennoch benennt die MPAA auch ausdrücklich die Rechenzentren auf den die Piraterieseiten liegen. Dies sind:

  • Lala-Bhoola Hosting Servers (Schweden)
  • Privacy Ukraine LLC. AGCOM (Ukraine)
  • Private Layer (Schweiz)
  • 3NT Solutions (Großbritannien)
  • Neterra (Ukraine)
  • M247 (Rumänien)
  • Eweka Internet Services B.v. (Niederlande)
  • NETSAAP Transit Services (Bosnien und Herzogowina)
  • Dreamtorrent Corp. (Russland)
  • VinaHost (Vietnam)
  • Netbrella (Panama mit Servern in Schweden und den Niederlanden)

https://www.mpaa.org/wp-content/uploads/2017/10/notorious-markets-final.pdf