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IFPI: Music Consumer Insight Report

Der aktuelle “Music Consumer Insight Report” der IFPI zeigt, dass Urheberrechtsverletzungen weltweit eine zentrale Herausforderung bleiben:

40 Prozent der Konsumenten hören Musik über nicht-lizenzierte Angebote. In dieser Gruppe enthalten sind auch die 35 Prozent der Internet-Nutzer, die Streamripper verwenden; unter den 16- bis 24-Jährigen ‚rippt‘ weltweit sogar bereits mehr als jeder Zweite (53%).

Deutschland liegt in diesen Bereichen unter dem globalen Schnitt: Hier beschaffen sich 30 Prozent der Nutzer musikalische Inhalte über nicht-lizenzierte Quellen und insgesamt 26 Prozent nutzen Streamripper; auch hierzulande ist Letzteres unter den 16- bis 24-Jährigen besonders verbreitet, liegt aber mit 37 Prozent immer noch 16 Prozentpunkte unter dem weltweiten Mittel.

http://www.musikindustrie.de/news-detail/controller/News/action/detail/news/ifpi-stellt-neuen-music-consumer-insight-report-vor/

Musikpiraterie: Ripping statt Download

Der im Auftrag der IFPI von IPSOS verfasste “Music Consumer Insight Report 2016“ zeigt deutlich das Piraterie für die Musikbranche weiterhin ein großes Problem ist: Im Durchschnitt beziehen 35 Prozent der Nutzer nicht lizensierte Musik. Wichtigste Bezugsquelle dabei nicht mehr der Download sondern das „streamripping“, also der unerlaubte Mitschnitt von Musik zum Beispiel bei Youtube. Bei den 16 bis 24-Jährigen machen dies 49 Prozent.

http://www.ifpi.org/news/IFPI-and-Ipsos-publish-Music-Consumer-Insight-Report-2016

Schäden durch Musikpiraterie

Eine neue Studie hat festgestellt, dass in 2014 der europäischen Musikwirtschaft durch Piraterie ein Schaden in Höhe 170 Mio. € entstanden ist.

Die überaus niedrige Schadeneinschätzung könnte darauf basieren, dass der Hauptansatzpunkt der Studie die Differenz zwischen Umsatzprognosen und den erzielten Umsätzen war. Da Piraterie aber schon „eingeplant“ ist, könnte nur ein Teil der Piraterie erfasst worden sein.

https://euipo.europa.eu/tunnel-web/secure/webdav/guest/document_library/observatory/resources/research-and-studies/ip_infringement/study7/Music_industry_en.pdf

 

Bedeutung von Google für die Musik-Piraterie

Music Business Worldwide stellt anhand des bisher unveröffentlichten MUSO „Global Piracy Report“ die Bedeutung von Google für die Verbreitung von illegalen Musikinhalten dar:

Die wichtigsten Quellen für illegale Musikinhalte sind:
28,3% Torrents
35,1% Streaming
17,7% Ripping

Die Bedeutung von Suchmaschinen für das Auffinden dieser Quellen liegen im Durchschnitt bei 37,2%, sind aber je nach Vertriebsart unterschiedlich:
14,2% Torrents
46,3% Streaming
49,8% Ripping

Damit erfolgt die Hälfte aller Besuche von Ripping-Plattformen durch Verlinkung von Suchmaschinen. Wichtigster Ripping-Anbieter ist  YouTube-mp3.org, mit dem Musik von Youtube gerippt wird.

Google´s Marktanteil wird mit 64 % angesetzt. Somit rechnet man Google 8,1 Milliarden Besuche von Piraterieseiten zu.

http://www.musicbusinessworldwide.com/googles-role-music-piracy-much-bigger-first-appears/

Mehr illegale Musikdownloads – Platz 4 für Deutschland

Nach Angaben der MUSCO-Studie “2015 Global Music Piracy Insights” stieg die Menge der von illegalen Piraterieseiten heruntergeladenen Musik im zweiten Halbjahr 2015 um 16,5% im Vergleich zum Vorhalbjahr.

Bei den Ländern mit den meisten illegalen Musik-Downloads über Torrentseiten liegt Deutschland auf Platz 4 (Platz 3 USA, Platz 13 Großbritannien).

www.musicbusinessworldwide.com/global-music-piracy-downloads-grew-by-almost-a-fifth-in-2015/