Schlagwort-Archive: Hatespeech

Journalist Richard Gutjahr berichtet über die Social-Media-Hölle

Der Journalist Richard Gutjahr war 2016 zufälligerweise beim Terroranschlag in Nizza und beim Amoklauf in München vor Ort.
Was Hater daraus gemacht haben, wie er sich dagegen gewehrt hat, und welche Rolle unrühmliche Rolle Youtube, Facebook und Twitter dabei spielten, beschreibt er in seinem Blog:
«Seit 18 Monaten werden meine Familie und ich im Netz gezielt unter Beschuss genommen»
«Seit 18 Monaten werden meine Familie und ich im Netz gezielt unter Beschuss genommen»

Justizminister ist unzufrieden mit Facebook

Bundesjustizminister Heiko Maas mahnt weitere Verbesserungen bei Facebook an, da immer noch zu langsam gegen Hetze und Hasskommentare vorgegangen wird. „Das muss noch besser werden“, sagte Maas am Sonntagabend in der ZDF-Sendung Berlin direkt.
Man habe mit dem Unternehmen allerdings vereinbart, dass es solche Kommentare innerhalb von 24 Stunden löschen soll. In der Praxis geschehe dies aber noch zu selten. Facebook sei verpflichtet, strafbare Inhalte vom Netz zu nehmen. „Wenn sie das nicht tun, dann wird es sie irgendwann auch in den Konflikt mit dem Gesetz bringen.“

www.heise.de/newsticker/meldung/Justizminister-Maas-Facebook-muss-viel-staerker-gegen-Hetze-vorgehen-3166788.html?wt_mc=nl.ho.2016-04-12

Hatespeech 2: Strafanzeige gegen Facebook Deutschland

Ein Würzburger Rechtsanwalt hat über 60 Hassbotschaften bei Facebook gemeldet. Die wenigsten wurden gelöscht. Deshalb hat er nun Strafanzeige gegen Facebook gestellt, die sich auch gegen den Geschäftsführer der Facebook Germany GmbH richtet. Dieser hostet die Botschaften zwar nicht, aber sorgt für Werbeeinnahmen, ohne die das Portal nicht betrieben werden könne. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen an die Polizei weitergeleitet.
www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-ermittlungen-wegen-verdachts-auf-volksverhetzung-gegen-manager-a-1058444.html

Hatespeech 1: Youtube verdient mit

Der Spiegel berichtet über Hatesspeech-Videos auf YouTube vor denen teilweise auch Werbung geschaltet ist. Die jeweiligen Werbenden wissen in der Regel nichts davon und kümmern sich schnell um eine Abschaltung.
Diese Videos – oft verfälschende Zusammenstellungen von TV-Material – verstoßen zudem gegen Urheberrechte. Es sei leichter wegen Urheberrechtsverletzung Inhalte bei YouTube löschen zu lassen, als wegen der verbreiteten Hassbotschaft, stellt der Spiegel fest.
www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/youtube-werbung-vor-hetzvideos-gegen-fluechtlinge-a-1058254.html