Schlagwort-Archive: Google

GB: Staatssekretär droht Suchmaschinen

Der britische Staatssekretär für Kultur, Sajid Javid, hat die Suchmaschinen Google, Microsoft and Yahoo verwarnt, endlich die Nutzer nicht mehr auf illegale Internetseiten weiterzuleiten.

Würde man dabei keinen wirklichen Fortschritt sehen, würde man sich um einen gesetzliche Regelung kümmern.

www.gov.uk/government/speeches/sajid-javids-speech-at-british-phonographic-industry-agm

Google Play App vereinfacht Urheberrechtsverletzungen

Google Play bietet inzwischen Apps, die den Bezug von Film-Raubkopien auf Android-Geräten vereinfachen. Seit dem 18.8. gibt es bei Google Play die „KINOX.TO“ App. Diese bietet u.a. „Neuste Kinofilme einsehen“, „Beliebte TV-Serien einsehen“, verhindert nervige Werbung und ermöglicht „Filme langzeitig speichern(download)“.

App Kinox.to im Google Play Store
App Kinox.to im Google Play Store

 

Gleichzeitig wird auf der entsprechenden Google-Play-Seite der App über die „möglichen“ Urheberrechtsverstöße informiert: Google Play App vereinfacht Urheberrechtsverletzungen weiterlesen

Österreich: Privatsender verklagt Google

Der österreichische Privatsender Puls 4 hat Google wegen der Verletzung seine Urheberrechte verklagt, da User auf YouTube selbstständig Inhalte des Senders hochladen können.
Puls 4 klagt nun auf Unterlassung, da YouTube Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung leiste. „Wir wehren uns dagegen, dass es YouTube ermöglicht, von uns hergestellte Inhalte illegal hochzuladen, ohne zu fragen und ohne Urheberrechte abzugelten“, so Geschäftsführer Breitenecker.

Da YouTube die Inhalte kenne und die Clips sortiert, nach Themen ordnet und verknüpft, liege eine eindeutig eine „redaktionelle Bearbeitung“ vor. Durch die Vermarktung der Videos mit Werbung komme zudem auch das Wettbewerbsrecht ins Spiel.

www.it-press.at/apameldung/ITM_20140627_ITM29510717519092992/puls-4-klagt-google

Google-Glass-Verbot im Kinosaal

Der britische Kinoverband hat eine Woche nachdem die Datenbrille in Großbritannien verfügbar ist, ein Verbot derselben ausgesprochen. Phil Clapp, Chef des Kinoverbands dazu: „Customers will be requested not to wear these into cinema auditoriums, whether the film is playing or not.“
Weitere Verbote, u.a. in Krankenhäuser werden erwartet.

www.independent.co.uk/life-style/gadgets-and-tech/news/google-glass-to-be-banned-from-all-uk-cinemas-9570686.html

50 Mio. Löschungen

Der amerikanische Musikverband RIAA hat  inzwischen über 50.000.000 URLs mit urheberrechtsverletzenden Inhalten an Google gemeldet.

Spitzenreiter mit fast 2 Millionen rechtsverletzender URLs: filestube.com.

Die hohe Anzahl der URLs erklärt sich dadurch, dass die gesuchten Inhalte nach der Löschung aus dem Google-Suchindex in leicht modifizierter Form erneut auftauchen. Insoweit werden von Google neue Filtermechanismen erwartet.

http://torrentfreak.com/riaa-50-million-140620/

Kanadisches Gericht fordert Google zu einer weltweiten Sperre auf

Der Supreme Court of British Columbia hat am 13.6. Google im Rahmen einer Einstweiligen Verfügung aufgefordert, bestimmte Internetseiten binnen 14 Tagen weltweit nicht mehr anzuzeigen.

Der Kläger, ein Hersteller von industriellen Netzwerkgeräten, wehrt sich damit gegen den Verkauf von Produkten, die auf seinen Geschäftsgeheimnissen beruhen. Verschiedene Verfahren gegen den Verkäufer, einen früheren Teilhaber der Firma, hatten die illegalen Verkäufe nicht einschränken können.

Das Gericht begründet ausführlich, wieso es eine Verfügung erlassen kann, die über die nationalen Grenzen hinauswirkt und verweist auf die sonst bestehende Umgehungsmöglichkeit über andere nationale Google-Seiten (z.Bsp. google.fr).

Ergänzend führt es aus, das Urheberrechte weltweit anerkannt sind, so dass kein Konflikt mit Regelungen anderer Länder zu erwarten ist; auch Google hätte kein Belege für eine solchen Konflikt vorgelegt.

Google hat Berufung angekündigt.

www.courts.gov.bc.ca/jdb-txt/SC/14/10/2014BCSC1063.htm

www.theglobeandmail.com/report-on-business/industry-news/the-law-page/bc-court-seeking-global-reach-orders-google-to-block-sites/article19212708/

Googles Panda Update schadet Ebay u.a.

Eine erste Untersuchung der Auswirkungen des aktuellen Panda-Updates durch Google deutet auf massive Verschiebungen hin.

Themenseiten der großen deutschen Zeitungen haben erheblich an Sichtbarkeit verloren. Die Springer-Tocher Idealo sinkt in ihrer Sichtbarkeit um 30 % und der Einbruch bei Ebay, kann sich der Analyst der Firma Sistrix nur noch durch manuelle Eingriffe erklären.

www.gruenderszene.de/allgemein/panda-update-auswirkungen

Google: So geht das Recht auf Vergessen

Ab sofort kann man auf einer Seite von Google die Löschung von Links beantragen. Dieses Verfahren wurde in Folge des EUGH-Urteils zu personenbezogenen Daten in Suchmaschinen eingeführt.

Jeder Löschungswunsch muss für jeden Link gesondert begründet werden. Um Missbrauch vorzubeugen muss eine Kopie des Ausweises hochgeladen werden.

https://support.google.com/legal/contact/lr_eudpa?product=websearch#

Nachtrag 2.6.2014:

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar weist darauf hin, dass eine automatisierte Speicherung des Personalausweises nicht erlaubt ist. www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-kritisiert-Google-Verfahren-zum-Loeschen-von-Links-2211800.html

Falsche Hetze gegen Google?

Der Newsdienst Torrentfreak behauptet, dass Google fast alle Links zum Filesharer Rapidgator.net gelöscht hätte und die Betreiber nun Wochen warten müssten, bis legale Links wieder angezeigt würden.

Auf den deutschen Seiten von Google ist diese Behauptung von Torrentfreak nicht nachzuvollziehen. Google gibt an weniger als 50 % der gefunden Links gelöscht zu haben.

Letztendlich stellt sich aber die Frage, wieso der Betreiber eines Filehosters überhaupt weiß, welche der Dateien legal sind und wieso er dann die anderen – also illegalen Dateien – in seinem Angebot belässt? Falsche Hetze gegen Google? weiterlesen