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Frankreich: Pirateriestreamingdienst geschlossen

Die französische Anti-Piraterie-Gruppe ALPA hat mit der Polizei in Südfrankreich den Piraterie-Dienst ARTV geschlossen und den 16jährigen Betreiber festgenommen.
Dieser warnt auf YouTube nun eventuelle Nachahmer:
https://youtu.be/xVTvSfT1uvU

Die ARTV-Website und die dazugehörige Android-Applikation boten 176 Kanäle von Canal +, M6, TF1 Group, France Télévision Group, Paramount, Disney und FOX an.
Die seit April bestehende ARTV.watch-Website hatte inzwischen 800.000 registrierte Nutzer und monatlich rund 3.000 Euro Werbeeinnahmen.
Dem Teenager drohen nun bis zu drei Jahren Gefängnis und eine Geldstrafe von 300.000 Euro.

https://torrentfreak.com/16-year-old-boy-arrested-for-running-pirate-tv-service-171211/

https://youtu.be/xVTvSfT1uvU

Frankreich: Neuer Hadopi Bericht

Nach einem neuen Bericht der französische Anti-Piraterie-Agentur Hadopi hat diese seit 2012 mehr als neun Millionen erste Warnhinweise und mehr als 800.000 weiteren Warnhinweise versendet.

Mehr als 2.000 Fälle wurden an Staatsanwälte verwiesen die zu 583 Gerichtsentscheidungen gegen Piraten führten. 394 von ihnen erhielten eine kleine Geldstrafe, eine Verwarnung oder eine andere gemeindebasierte Strafe. Bei 189 Bürger gab es eine strafrechtliche Verurteilung mit Bußgelder bis zu 1.500 Euro oder im Extremfall bis zu drei Jahren Gefängnis und/oder 300.000 Euro Geldstrafe.

https://torrentfreak.com/seven-years-of-hadopi-nine-million-piracy-warnings-189-convictions-171201/

Den vollständigen französischen Bericht erhalten Sie unter:
https://www.hadopi.fr/sites/default/rapportannuel/HADOPI-Rapport-d-activite-2016-2017.pdf

Frankreich: Google zahlt etwas und spart weiter die Überwachung

Mit der Content ID gibt Google Rechteinhabern die Möglichkeit Raubkopien bei YouTube zu vermeiden. Alles worum sich die Rechteinhaber nicht kümmern (können) wird weiterhin gezeigt und monetarisiert.
Für die Plattform ein tolles Geschäft: Kein Geld für Lizenzen und die Kontrollkosten verlagert man auf die Rechteinhaber.

In Frankreich hat man nun vom Staat organisiert mit der Anti-Piraterie-Einheit ALPA vereinbart, dass die Rechteinhaber einen direkteren Zugang zu den Löschmechanismen erhalten und dass Google auch finanzielle Unterstützung und Schulungen anbietet.

https://torrentfreak.com/google-signs-unprecedented-agreement-to-tackle-youtube-piracy-170921/

Frankreich: Wichtige Piraterie-Streamingseite geschlossen

Die französische Polizei hat in der letzten Woche die beliebte Piraterie-Streamingseite films-regarder.co geschlossen und den Betreiber verhaftet.
Man vermutet, dass die Seite mit über einer Million Besucher je Monat einen Schaden von bis 30 Mio. Euro verursacht hat. Die Einnahmen lagen bei 200.000 € in 18 Monaten.

https://torrentfreak.com/french-police-shut-down-pirate-streaming-site-arrest-operator-170123/

Frankreich: YouTube soll besteuert werden – Filmförderung bekommt etwas ab

Das Unterhaus des französischen Parlaments, hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der eine Besteuerung der Werbeerlöse von Online-Videoplattformen wie YouTube vorsieht. Von der Steuer in Höhe von 2% der Werbeerlöse soll die Filmförderungsbehörde Centre national du cinéma (CNC) die ersten 70 Millionen Euro erhalten. Der Rest geht dann an die Staatskasse.

Bevor es soweit ist, müssen aber noch der französische Senat und die Europäische Kommission zustimmen.

http://www.kontakter.de/internationale_news/frankreich_will_werbeerloese_von_youtube_besteuern

Frankreich: Klage gegen Facebook, Google und Twitter

In Frankreich wurden Facebook, YouTube (Google) und Twitter wegen Verbreitung von Rassismus verklagt.

Die Kläger, zwei gemeinnützige Organisationen, werfen den Unternehmen vor, rassistische, antisemitische, den Holocaust leugnende und homophobe Inhalte trotz Hinweises nicht gelöscht zu haben.
Von den in etwa 4 Wochen gemeldeten 586 Postings löschte Facebook 34 Prozent, Youtube 7 Prozent und Twitter  4 Prozent.

http://www.zdnet.de/88269362/facebook-google-und-twitter-in-frankreich-wegen-verbreitung-von-rassismus-verklagt/