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US-Erfolg gegen Cyberkriminelle

US-Behörden haben einen weltweit agierenden Ring von Cyberkriminellen aufgedeckt. In mehreren Ländern wurden 13 Personen festgenommen, 36 Mitglieder in 17 weiteren Ländern wurden angeklagt.
Die Angeklagten sollen das Internet-Forum „Infraud“ betrieben haben, welches auf den Tausch und Handel von persönlichen Daten spezialisiert war. Über das Forum konnten kopierte Kreditkartendaten, Sozialversicherungsnummern, Passwörter oder Finanzinformationen gekauft und verkauft werden. Der Schaden soll bei etwa 430 Millionen Euro liegen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/infraud-forum-festnahmen-und-anklagen-gegen-internet-betrueger-a-1192406.html

Kundendaten von Pirateriestreamingdienst im Netz

Nach einem Bericht von Tarnkappe ist ein aktuelles Backup des illegalen Streamingdienstes Watchhd.to im Netz aufgetaucht.
Tarnkappe hat sich das Archiv angesehen und unzählige Daten gefunden die zur Ermittlung der Downloader führen können, darunter Einträge von über 4.000 zahlenden Kunden mit Abo-Daten und Nummern von PaysafeCards und Amazon-Gutscheinen.

https://tarnkappe.info/watchhd-to-gehackt-backup-mit-userdaten-im-netz-aufgetaucht/

Instagram-Nutzerdaten zu kaufen

Die bei Instagram gehackten Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Millionen Nutzern sind inzwischen käuflich zu erwerben. Der Zugang zur durchsuchbaren Datenbank kostet lediglich 10 US-$ (in Bitcoin). Man kann aber auch Teile der Datenbank, die auch Kontaktdaten von Prominenten wie Emma Watson, Britney Spears, Lady Gaga, Leonardo DiCaprio, Katy Perry und Taylor Swift enthält, im Darknet kaufen.
Da der API-Bug in einschlägigen IRC-Chats debattiert wurde, haben wohl mehrere Gruppen darauf zugegriffen. Die 6 Millionen gestohlenen Accounts seien das Resultat von lediglich 12 Stunden Arbeit gewesen.

https://www.wired.de/collection/life/instagram-hack?utm_campaign=Daily+Bits+-+05.09.2017

98 Fakten, die Facebook für die Werbung nutzt

Die Washington Post hat zusammengestellt, welche Daten Facebook in der Regel von seinen Nutzern hat und der Werbeindustrie anbietet, darunter:
– Alter
– Bildungsniveau
– ethnische Zugehörigkeit
– Einkommen und Eigenkapital
– Hausgröße in Quadratmeter

https://www.washingtonpost.com/news/the-intersect/wp/2016/08/19/98-personal-data-points-that-facebook-uses-to-target-ads-to-you/

https://netzpolitik.org/2016/98-daten-die-facebook-ueber-dich-weiss-und-nutzt-um-werbung-auf-dich-zuzuschneiden/

Frankreich: CNIL lehnt Googles Berufung ab

Im Streit um die Veröffentlichungen von Angaben, die dem Recht auf Vergessen unterliegen, akzeptiert die französische Datenschutzbehörde CNIL Googles Ausreden nicht und beharrt weiterhin darauf, dass solche Ergebnisse auch nicht über andere Seiten der Suchmaschine in Frankreich angezeigt werden.
Sollte die Google nicht entsprechend reagieren droht ein Bußgeld.

www.cnil.fr/english/news-and-events/news/article/right-to-delisting-google-informal-appeal-rejected/

Siehe auch:
www.webschauder.de/google-grenzen-des-rechts-auf-vergessen/