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Österreich: Studie erfasst auch illegale Bewegtbildnutzung

Nach einer Studie der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH Österreichs erfolgt die Bewegtbildnutzung der Österreicher überwiegend aus dem TV-Programm; 88,2 % inklusive laufenden, aufgenommenen und online abrufbaren Inhalten. DVDs etc. machen 2,3 % aus.
Online-Videos haben einen Anteil von 9,4 %. Dieser ist aber sehr altersabhängig. Bei den 14-19jährigen liegt dieser bei 26 %, bei den 30-59jährigen bei 8 % und in der Gruppe 60+ nur bei einem Prozent.

Die erfassten Videoplattformen teilen sich wie folgt auf:

Unter den kostenlosen Videoportalen sind auch die illegalen Angebote, von denen zwei namentlich ausgewertet wurden kinox.to und burning series. Beide zusammen sind bei den Jugendlichen fast so wichtig, wie Amazon Prime.
Bei den über 59jährigen spielen solchen Seiten hingegen keine Rolle, dort haben aber Pornostreamingseiten einen Anteil von 6%.
Da die Angaben auf Befragungen beruhen ist davon auszugehen, dass die illegale Nutzung nicht vollständig zugegeben wurde. Die entsprechenden Werte dürften als Mindestwerte zu betrachten sein.

„DIE KONKURRENZ AUS DEM NETZ – OTT-DIENSTE IN MEDIEN UND TELEKOMMUNIKATION“
unter:
https://www.rtr.at/de/inf/Konkurrenz_aus_dem_Netz_OTT/Die_Konkurrenz_aus_dem_Netz_OTT-Dienste.pdf