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Interview mit einem der härtesten Gamer

„Ich denke, es könnte ruhig etwas mehr indiziert oder mit einem USK-18-Kennzeichen versehen werden.“, so das Fazit des mehrjährigen Spieletesters Niko R., der im Auftrag der Bundesprüfstelle Computerspiele getestet hat. Das vollständige Interview finden Sie bei Spiegel-Online:
http://www.spiegel.de/netzwelt/games/spieletester-der-bundespruefstelle-traumjob-jedes-16-jaehrigen-a-1181333.html

VG Köln: Bundesprüfstelle muss indizierte Medien herausgeben

Ein Privatsammler hat über ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln erreicht, dass die Bundesprüfstelle ihm eine Kopie eines indizierten Sexfilms herausgeben muss. Basis der Entscheidung ist die richterliche Interpretation des Informationsfreiheitsgesetzes, nach der eine „amtliche Information“ herausgegeben werden müsse.

„Bei Zugrundelegung der Auffassung des Gerichts sind diese Medien nun sämtlichst von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf Antrag rechtsextremistisch orientierter oder pädophil geneigter Antragsteller zu kopieren und auszuhändigen. Sollten indizierte Pornos, pädophil-orientierte Posendarstellungen Minderjähriger, antisemitische und NS-glorifizierende Medien vergriffen sein, böte sich für Interessierte nach dem Urteil also stets der Rückgriff auf die „Kopieranstalt“ der Bundesprüfstelle an – und dies selbstverständlich kostengünstiger als im vormaligen Handel“, so Prof. Dr. Marc Liesching, der die Bundesprüfstelle in dem Verfahren vertritt.

Verwaltungsgericht Köln: Urteil vom 22.9.2014, Az. 13 K 4674/13 – nicht rechtskräftig

http://blog.beck.de/2014/09/26/vg-k-ln-pornosammler-haben-anspruch-auf-kopien-vergriffener-sexfilme-gegen-die-bundespr-fstelle

www.tagesspiegel.de/politik/informationsfreiheit-urteil-macht-jugendschutzbehoerde-zum-porno-versand/10771480.html