Schlagwort-Archive: Bitcoin

Bitcoin: Kombination aus Spekulationsblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe

Der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Agustin Carstens, hat Bitcoin als „Kombination aus Spekulationsblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe“ beschrieben.
Gleichzeitig fordert er schärfere Regulierung von Kryptowährungen. Zentralbanken und Aufsichtsbehörden müssten frühzeitig eingreifen, um eine Gefahr für die Finanzstabilität zu verhindern.
Private digitale Wertmarken, die sich als Währungen verkleiden, dürften das Vertrauen in Währungen nicht untergraben. „Wenn [Nationalbanken] nicht präventiv handeln, könnten sich Kryptowährungen stärker mit dem Hauptfinanzsystem verflechten und so zu einer Bedrohung für die Finanzstabilität werden.“

http://www.spiegel.de/wirtschaft/bitcoin-oberste-zentralbank-biz-sagt-kryptowaehrungen-den-kampf-an-a-1191588.html

Kryptowährungen: Malware, Betrug und keineswegs sicher

Über Googles Werbeplattform DoubleClick und über YouTube wurde bekannte Malware ausgeliefert, die fremde Rechner für Krypto-Mining missbraucht.
www.heise.de/security/…       www.futurezone.de/digital-life/…

Nach Ansicht von Sicherheitsforschern des Palo Alto Networks sollen weltweit mindestens 15 Millionen Windowsrechner mit Mining-Malware infiziert sein, davon stehen über 6,5 Millionen in Thailand, Vietnam und Ägypten.
www.heise.de/security/…

Wegen regelmäßigem Betrug untersagt Facebook Werbung für Kryptowährungen.
www.heise.de/newsticker/…

Bei der japanischen Kryptobörse Coincheck haben Hacker Digitalanlagen im Wert von umgerechnet ungefähr 430 Millionen Euro erbeutet.
www.faz.net/aktuell/…

Der Spiegel berichtet detailliert über verschiedene Formen des Diebstahls von Kryptowährungen.
www.spiegel.de/netzwelt/…

Der Spiegel bezeichnet die Blockchain als Trottel-Archiv und zeigt anhand von Studienergebnissen aus Katar, dass Bitcoin keineswegs ein anonymes Zahlungsmittel ist.
www.spiegel.de/netzwelt/…

Bitcoin anonym?

Zwei Artikel zeigen, dass Anonymität bei Bitcoin sehr begrenzt ist, sei es durch Weitergabe von Kundendaten an die Polizei oder durch die Weitergabe von Trackingdaten an andere Händler oder Werbetreibende:

„Anruf genügt: Bitcoin.de gibt sensible Kundendaten an Polizei weiter“
https://tarnkappe.info/anruf-genuegt-bitcoin-de-gibt-sensible-kundendaten-an-polizei-weiter/

„Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören“
https://www.golem.de/news/online-tracking-haendler-koennen-bitcoin-anonymitaet-zerstoeren-1708-129600.html

EZB für scharfe Regulierung von Kryptowährungen

Starke Kursschwankungen, Geldwäsche-Gefahr durch anonyme Geldflüsse und die Nutzung zur Terrorfinanzierung sind die wichtigsten Argumenten der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine scharfe Regulierung von Kryptogeldern, so die EZB in einer Stellungnahme an die EU-Kommission und das EU-Parlament.

Auch wenn die EZB grundsätzlich für den Reformentwurf der
Geldwäscherichtlinie ist, welcher insbesondere die Klärung der Identität der Nutzer und Anbieter verlangt, so gehen der EZB die Vorschläge doch noch nicht weit genug, da die Möglichkeit, illegale Waren und Dienstleistungen mit Kryptogeld einzukaufen noch nicht ausreichend verhindert werden.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Co-EZB-tritt-fuer-straffe-Regulierung-virtueller-Waehrungen-ein-3354018.html

Bitcoin – Bankraub zu Lasten der Kunden

In dieser Woche wurde bei Bitfinex insgesamt 119.756 Bitcoin gestohlen, dies entspricht 58 Mio. Euro. Geschädigt sind die Anleger von deren Konto die Bitcoins entwendet wurden; Einlagensicherung gibt es bei Bitcoin nicht.
Zudem sank der Bitcoin-Wechselkurs deutlich.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/bitcoin-diebstahl-sorgt-fuer-kurseinbruch-14370160.html

http://www.gulli.com/news/27737-61-millionen-dollar-in-bitcoin-aus-boerse-gestohlen-2016-08-03

Nachtrag 10.8.2016:
Bitfinex teilte mit, dass der Verlust auf alle Kunden umgelegt werden soll. Jeder Nutzer soll 36 Prozent seiner Einlagen verlieren – unabhängig davon, ob das eigene Konto vom Diebstahl betroffen war oder nicht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bitcoin-boerse-bitfinex-kunden-verlieren-36-prozent-ihrer-einlagen-a-1106583.html

Studie zur Nutzung von Bitcoin

Das österreichischen Sicherheitsforschungszentrums SBA Research, hat die Nutzung der Kryptowährung Bitcoin untersucht und dazu 1000 Nutzer befragt. Allerdings ist die Studie nicht repräsentativ.
85 Prozent der Befragten sind männlich und der Altersschnitt lag bei 27 Jahren.
Ausgegeben werden Bitcoins laut der Studie für
– Trinkgeld und Spenden (38 Prozent)
– Kauf virtueller Güter (33,3 Prozent)
– Online-Shopping (27,5 Prozent)
– Glücksspiel (26,5 Prozent)
– Kauf anderer Digitalwährungen (26 Prozent)
– Drogen (5 Prozent).

http://futurezone.at/digital-life/wie-bitcoin-nutzer-ticken/203.794.949