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Belgien: Maßnahmen gegen Glücksspiel-Lootboxen zeigen erste Erfolge

Nachdem die belgischen Behörden erste Computerspiele wegen Lootboxen als Glücksspiel ohne Lizenz eingestuft haben, reagieren die ersten Anbieter: Square Enix will drei bekannte Mobilspiele gar nicht mehr in Belgien anbieten. ArenaNet und 2k Games haben die komplette Ingame-Währung aus der belgischen Version entfernt.
Electronic Arts hingegen bietet in FIFA 18 und 19 weiterhin Lootboxen an. Die belgischen Behörden ermitteln gegen EA.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Lootboxen-als-Gluecksspiel-Square-Enix-nimmt-mehrere-Spiele-vom-belgischen-Markt-4229896.html

Belgien: Lootboxen in FIFA 18, Overwatch und CS:GO sind Glücksspiel

Die belgische Gaming-Kommission hat Lootboxen in populären Videospielen geprüft und festgestellt, dass diese in drei von vier getesteten Titeln gegen das Glücksspielgesetz verstoßen. FIFA 18, Overwatch und Counter-Strike verstoßen gegen das Glücksspielgesetz, Star Wars Battlefront 2 nicht.
Statt Strafen zu verhängen sucht die Behörde nun den Dialog mit den Entwicklern.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Belgien-stuft-Lootboxen-in-FIFA-18-Overwatch-und-CS-GO-als-Gluecksspiel-ein-4035181.html

Belgien: Rechteinhaber und ISPs kooperieren

Anstatt sich in ewig dauernden und teuren Verfahren zu verrennen, akzeptieren belgische ISPs nun, dass Sperrungen unvermeidbar sind. Die ISPs (Proximus, Telenet, VOO) und Rechteinhaber (Belgian Entertainment Association) werden offenbar einem Richter gemeinsam eine Liste von 33 Websites und 450 Domainnamen vorlegen, die das illegale Herunterladen von urheberrechtlich geschütztem Material erleichtern.
Nach der Vorlage beim Gerichtshof werden die Domains auf Illegalität geprüft. Die Parteien haben zudem „vernünftige Maßnahmen“ entworfen, die dann vom Gerichtshof angeordnet werden könnten.
https://torrentfreak.com/rightsholders-belgian-isps-cooperate-to-block-450-pirate-domains-180303/

Belgien: Gericht verbietet Facebook das Tracken von Nutzern

Aufgrund einer Klage der obersten belgischen Datenschützer hat ein Gericht in Belgien nun Facebook verboten, das Surfverhalten von Internetnutzern zu verfolgen, die nicht Mitglied sind.
Facebook hat 48 Stunden Zeit, diese Praxis abzustellen. Danach droht eine Strafe von 250.000 Euro je Tag.
Facebook hat angekündigt gegen das Urteil Berufung einzulegen.

http://futurezone.at/digital-life/belgisches-gericht-verbietet-facebook-tracken-von-nutzern/163.120.252

http://www.theverge.com/2015/11/9/9699302/facebook-belgium-cookie-tracking-security

Sperrverfügungen in Europa

Im Rahmen eines Vortrages in Southampton hat ein MPA-Mitarbeiter eine Übersicht zu Sperrverfügungen in Europa vorgelegt. Danach werden in folgenden Ländern jeweils die angegebene Anzahl an Seiten wegen Verstößen gegen Urheberrechte gesperrt:
1 – Italien (238)
2 – Großbritannien (135) Sperrverfügungen in Europa weiterlesen

Belgien: Keine Gebühr für Urheber vom Provider

SABAM, die Belgische Vereinigung von Autoren, Komponisten und Verlegern ist der Meinung, dass Internet Service Provider einen wirtschaftlichen Nutzen von den durch sie verbreiteten Inhalten haben. Deshalb hat SABAM von mehreren belgischen Provider Gebühren verlangt, insgesamt 3,4 % des Umsatzes.
Der Versuch dieses Gebühren gerichtlich durchzusetzen ist nun in der ersten Instanz eines Brüsselers Gerichtes gescheitert.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. SABAM prüft die Möglichkeiten einer Berufung.

www.sabam.be/nl/sabam/de-rechtbank-van-eerste-aanleg-van-brussel-oordeelt-dat-de-internet-access-providers-niet-aan

www.cio.de/a/belgian-court-rules-isps-don-t-have-to-pay-copyright-levies,3105518