Schweden: Schadensersatz von Trackerbetreibern

Der ehemals beliebteste private Tracker in Schweden, Rarat, wurde nach einer Strafanzeige 2016 geschlossen. Nun wurden die beiden Betreiber aus Jönköping vom schwedischen Patent- und Marktgericht wegen des Vertriebs von mindestens 113 raubkopierten Filmen über Rarat verurteilt. Sie wurden aufgefordert, den Rechteinhabern insgesamt 386.000 Euro Schadenersatz zu zahlen.
Ein Urteil welches wenig Verständnis gefunden hat: „Die Probleme mit der Filmpiraterie sind in Schweden viel größer als in anderen Ländern. Die niedrige Strafe hat keine Wirkung und es entstehen ständig neue illegale Filmdienste“, sagte Henrik Pontén von der Rights Alliance. „Schwedens sehr hohe Akzeptanz für die Verletzung der Rechte von Filmschaffenden hat zu einem enormen und dauerhaften Schaden für die sensible schwedische Filmindustrie geführt.“
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