Grossrazzia gegen kinox.to-Netzwerk

Laut spiegel.de haben sächsische Ermittler eine Razzia gegen die Betreiber von kinox.to und mehreren Sharehostern durchgeführt. Die beiden Haupttäter sind noch auf der Flucht, die Seiten noch nicht abgeschaltet.
www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/kinox-to-grossrazzia-mit-durchsuchungen-in-vier-bundeslaendern-a-999250.html
Neue Hintergrundinfos:
www.gvu.de/25_230_Razzia_gegen_Verantwortliche_zahlreicher_
illegaler_Download_und_Streaming_Angebote_darunter_
KinoX_Movie4k_und_MyGully.htm

 

 

EUGH: Urteil zu framenden Links

Der Europäische Gerichtshof hat zu einem Vorabentscheidungsersuchen des Bundesgerichtshofs entschieden, dass framende Links, wie beispielsweise auf ein in Youtube verfügbares Video, keine öffentliche Wiedergabe im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie zur Informationsgesellschaft darstellen, jedenfalls solange sich diese Wiedergabe nicht an ein neues Publikum wendet und keine andere Wiedergabetechnik verwendet wird.

Der EuGH wendet in dem Beschluss zum Framing die bereits aus der Svensson Entscheidung (C-466/12) bekannten Grundsätze, dass nämlich „normale“ Hyperlinks ebenfalls keine urheberrechtliche Nutzungshandlung darstellen, auch auf den Fall der framenden Links an.

www.new-media-law.net/ger/aktuelles/Eugh-Framing.html

Sweeties Kampf gegen Webcam-Prostitution von Kindern

Mitarbeiter der Kinderschutzorganisation Terre des Hommes haben mit einer virtuellen 10jährigen Philippin 1.000 Personen aus 65 Ländern ermittelt, die mit dieser vermeintlich Minderjährigen Webcam-Sex haben wollten.

Die entsprechenden Ermittlungsergebnisse wurden vor knapp einem Jahr den nationalen Behörden übergeben. Inzwischen gibt es eine erste bekannt gewordene Verurteilung in Australien. Sweeties Kampf gegen Webcam-Prostitution von Kindern weiterlesen

Sport Streaming Seite versteckt sich vor der britischen Polizei

Nachdem die britische Polizeieinheit PIPCU beim Registrar die Abschaltung der illegalen Sport-Streamingseite Frombar.com erreicht hatte, agiert diese unter anderem Namen weiter. Um aber zukünftige Maßnahmen der PIPCU zu vermeiden, werden keine britischen Besucher mehr auf die Seite gelassen.

https://torrentfreak.com/frombar-hides-uk-piracy-police-141018/

GB: Kosten der Sperrungen

In einem Verfahren des Luxuswarenherstellers Richemont gegen einzelne Provider sollen laut torrentfreak auch die Kosten für Sperrungen genannt worden sein.

Danach benötigen die Rechteinhaber jährlich für die Kontrolle von 47 Seiten, zu denen es bisher Sperrverfügungen gibt, geschätzte 169.220 Pfund.

Von den Providern gibt es folgende Angaben zur Durchführung von Sperrverfügungen: GB: Kosten der Sperrungen weiterlesen

Betreiber eines Piraterienetzwerks enttarnt

Über die Internetseite iptorrentsdox.com wurde der Betreiber eines großen Piraterienetzwerkes enttarnt.

Der Moskauer soll nicht nur eine der größten Filesharing-Webseite (IPTorrents) sondern auch mehrere Hostingfirmen betreiben. Zudem soll er gegen Konkurrenten DDos-Attacken durchgeführt haben.

Vermutetet Grund für die Veröffentlichung: Rache.
Die Seite fordert zudem auf, Werbepartner, Domain- und Zahlungsdienstleister darüber aufzuklären, dass sie mit einem Kriminellen kooperieren.

https://tarnkappe.info/betreiber-von-iptorrents-com-enttarnt/
https://iptorrentsdox.com/

 

Isländische Registrierungsbehörde schaltet illegale Seiten ab

Die isländische Netzbehörde ISNIC, hat mehrerer Internetseiten mit der isländischen Endung .is abgeschaltet. Dabei handelt es sich um Seiten die Terrororganisationen im Umfeld der IS genutzt hatten. Begründet wurde dies mit einem Verstoß der Seiten gegen isländisches Recht:
„ISNIC has suspended domains that were used for the website of a known terrorist organisation. The majority of ISNIC’s board made this decision today, on the grounds of Article 9 of ISNIC’s Rules on Domain Registration, which states: „The registrant is responsible for ensuring that the use of the domain is within the limits of Icelandic law as current at any time.“
Never before has ISNIC suspended a domain on grounds of a website’s content.“
www.isnic.is/en/
www.mbl.is/english/news/2014/10/12/domain_name_used_by_islamists_suspended/

 

Dänische Provider optimieren Sperrungen

In einem Code of Conduct sollen sich die dänischen Provider dazu verpflichtet haben, gerichtliche Verfügungen, die einen Provider zur Sperre einer illegalen Seite verpflichten, nun auch bei den anderen Providern umzusetzen. Dadurch ersparen sich Rechteinhaber und Provider unnötige weitere Verfahren.

http://torrentfreak.com/isps-agree-voluntary-pirate-site-blocks-141011/

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