Archiv der Kategorie: Maßnahmen

GB führt Jugendschutzfilter im Internet ein

Seit Ende 2013 werden in Großbritannien Internetzugänge insoweit umgestellt, dass vermehrt Jugendschutzfilter eingesetzt werden, diese sollen insbesondere pornographische Inhalte ausfiltern.

Hintergrund dieser Umstellung sind Forschungsberichte, Aktivitäten einzelner Internet Service Provider und staatliche Aktivitäten. So haben britische Internetprovider in 2011 auf einen Bericht über die Sexualisierung von Jugendlichen reagiert, in dem kritisiert wurde, dass die Jugendschutzfilter der Anbieter standardmäßig abgeschaltet seien, also ein Eingreifen der Eltern erfordern würden.
Eine unabhängige parlamentarische Untersuchung zum Online-Jugendschutz (siehe Anhang ) legte im April 2012 GB führt Jugendschutzfilter im Internet ein weiterlesen

GB: Sonderpolizeieinheit PIPCU

Das britische Wirtschaftsministerium finanziert eine Sondereinheit der Polizei, mit 2.56 Mio. £ über 2 Jahre, nämlich ein 19 Mann starkes Team bei der City of London Police. Diese Einheit, Police Intellectual Property Crime Unit (PIPCU) genannt, kümmert sich um schwerwiegende organisierte Kriminalität im Bereich des Geistigen Eigentums (Markenfälschungen und Piraterie) bei digital und physisch vertrieben Produkten mit Ausnahme von Medikamenten.

www.cityoflondon.police.uk/advice-and-support/fraud-and-economic-crime/pipcu/Pages/About-PIPCU.aspx

USA: Wiederholte Werbeschaltung auf illegalen Seiten

In den USA hat das USC Annenberg Innovation Lab inzwischen 5 Reports zur Werbung auf illegalen Internetseiten veröffentlicht. In den letzten vier Reports wurden auch die werbenden Unternehmen aufgeführt. Dass eine Benennung nicht unbedingt weitere Werbeschaltungen auf illegalen Seiten verhinderte, zeigt sich daran, dass mehrere Unternehmen mehrfach erwischt wurden: USA: Wiederholte Werbeschaltung auf illegalen Seiten weiterlesen

OLG Stuttgart: Haftung für Werbung auf illegalen Seiten

Das OLG Stuttgart hat in einem von WebGuard betriebenen Verfahren entschieden, dass werbetreibende Unternehmen nach einer ersten Information dazu verpflichtet sind, nicht weiterhin auf (jugendschutzrechtlich) illegalen Seiten zu werben. Tun sie dies nicht, kommt eine Gehilfenhaftung in Betracht. Die Ausrede, dass Dritte die Werbeschaltung übernommen haben, zählt nicht. OLG Stuttgart: Haftung für Werbung auf illegalen Seiten weiterlesen

BGH zur Haftung von Eltern für illegales File-Sharing von Kindern

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15.11.2012 entschieden, dass Eltern für das illegale Filesharing eines 13-jährigen Kindes grundsätzlich nicht haften, wenn sie das Kind über das Verbot einer rechtswidrigen Teilnahme an Internettauschbörsen belehrt haben und keine Anhaltspunkte BGH zur Haftung von Eltern für illegales File-Sharing von Kindern weiterlesen

Internetregistrierung 3: ICANN will strenger werden

Nach Angaben des Präsidenten der ICANN, Fadi Chehade, sollen in Zukunft die Wünsche der Strafverfolgungsbehörden zur Eindämmung der Anonymität im Internet Berücksichtigung finden. Über die tatsächlichen Formulierungen wird aber nach Angaben eines deutschen Registrars noch immer verhandelt.

Aus Internetreport II / 2013 – April 2013

www.heise.de/newsticker/meldung/Top-Level-Domains-ICANN-erfuellt-Wuensche-der-Strafverfolger-1838226.html

 

Internetregistrierung 2: Gabun lässt sich nicht einspannen

Der Versuch von Megaupload-Gründer Kim Dotcom unter der Web-Adresse „me.ga“ einen Hosting-Dienst zu etablieren, scheiterte schon nach einer Woche. Gabuns Kommunikationsminister sprach sich dagegen aus, das Dotcom die Adresse Gabuns (.ga) für seinen neuen Dienst nutzt; man wolle nicht, dass Gabun die Basis für Vergehen gegen das Urheberrecht werde.

Aus Internetreport II / 2013 – April 2013

www.heise.de/newsticker/meldung/Kim-Dotcom-verliert-Domain-me-ga-1745049.html