Archiv der Kategorie: Maßnahmen

Falsche Hetze gegen Google?

Der Newsdienst Torrentfreak behauptet, dass Google fast alle Links zum Filesharer Rapidgator.net gelöscht hätte und die Betreiber nun Wochen warten müssten, bis legale Links wieder angezeigt würden.

Auf den deutschen Seiten von Google ist diese Behauptung von Torrentfreak nicht nachzuvollziehen. Google gibt an weniger als 50 % der gefunden Links gelöscht zu haben.

Letztendlich stellt sich aber die Frage, wieso der Betreiber eines Filehosters überhaupt weiß, welche der Dateien legal sind und wieso er dann die anderen – also illegalen Dateien – in seinem Angebot belässt? Falsche Hetze gegen Google? weiterlesen

Hilfe bei Cybermobbing gegen Jugendliche

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der letzten Woche eine Petition zur besseren Unterstützung von Opfern von Cybermobbing an das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz überweisen und den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben.
In der Petition wird gefordert, dass alle Einträge über Personen, die in Suchmaschinen oder Informationsdiensten für die Öffentlichkeit bereitstehen, bei schriftlichem Einspruch mit einem „Button“– – vergleichbar mit einer presserechtlichen Gegendarstellung – –versehen werden müssen, wenn sie denn nicht aufgrund des Einspruchs sofort gelöscht werden. Hilfe bei Cybermobbing gegen Jugendliche weiterlesen

Bittorrent Tracker sperrt Nutzer aus

Um zu verhindern, das Anti-Pirateriedienste die IP-Adressen, derjenigen erhalten, die Raubkopien im P2P-Bereich verbreiten, sperrt man nun IP-Adressen aus, die man Überwachungsfirmen zuordnet.
Sicherheitshalber werden zusätzlich VPN-Dienste und Proxys ausgesperrt, da auch diese von den Kontrolleuren genutzt werden könnten. Man nimmt dabei in Kauf, dass auch „Kunden“ den Dienst nicht mehr „sicher“ erreichen können.

http://torrentfreak.com/public-bittorrent-trackers-ban-piracy-monitoring-outfits-140523/

 

Schweden erhalten Serverdaten einer kanadischen Torrent-Seite

Nach einem Bericht von Torrenfreak hat es das schwedische Antipiratbyran geschafft, dass der Hoster einer solchen Torrent-Seite, Netelligent, eine Kopie des Servers nach Schweden geben musste. Dass dies gelang, obwohl in Kanada Torrent-Seiten eigentlich legal sind, soll am von beiden Staaten unterzeichneten internationalen Rechtshilfeabkommen “Mutual legal assistance treaty (MLAT)” liegen.

http://torrentfreak.com/how-sweden-gained-access-to-a-canada-hosted-torrent-site-140517/

Hadopi legt neue Lösungsvorschläge vor

Die Behörde Hadopi hat der Regierung Vorschläge zur Eindämmung der Internetpiraterie vorgelegt. Unter den Lösungsvorschlägen, die auch die Werbeindustrie und die Zahlungsdienstleister einbeziehen, wird insbesondere eine Änderung des „Notice and take down-Verfahrens“ angeregt mit dem Ziel „stay down“ für mindestens 6 Monate.

www.culturecommunication.gouv.fr/Actualites/En-continu/Culture-acte-2-80-propositions-sur-les-contenus-culturels-numeriques

https://torrentfreak.com/hadopi-recommends-super-injunction-to-keep-pirate-content-down-140512/

Telekom: Jahresbericht

In 2013 hat die Telekom nach Anordnungen von staatlichen Stellen:

  • 49.796 Anschlussüberwachungen,
  • 436.331 Verkehrsdatensätze,
  • 28.162 Teilnehmerbestandsdaten und
  • 946.641 IP-Adressinhaberdaten

umgesetzt oder beauskunftet. Zum Schutz der Daten und zur Überprüfung der Richtigkeit wurde dabei grundsätzlich das Vier-Augen-Prinzip angewendet.

Andere größere Provider haben entsprechende Angaben bisher nicht publiziert.

www.telekom.com/verantwortung/datenschutz/235758

Antigua und Barbadu verzichten auf Ausnutzung von Urheberrechten

Die Welthandelsorganisation hat Antigua und Barbadu 2007 erlaubt, im Wert von 21. Mio. US-$ jährlich Medieninhalte und Software aus den USA zu nutzen oder zu verbreiten.

Eine Bezahlung dafür ist nicht notwendig, da dies den Schaden der Länder durch Sperren ihres Online-Casinogeschäfts in den USA ausgleichen soll.
Beide Länder nutzen diese Möglichkeit nach weiteren Drohungen der USA aber nicht.

www.heise.de/newsticker/meldung/Copyright-Staatsflatrate-Karibikstaat-kritisiert-WTO-Verfahren-als-Farce-2179768.html

GB: 2500 illegale Internetangebote geschlossen

Seit September 2013 hat die Intellectual Property Crime Unit der City of London Police (PIPCU) 2500 Internetdomains, über die gefälschte Markenprodukte verkauft wurden, geschlossen. Man schätzt, dass diese Seiten Einnahmen von zig Millionen Pfund erwirtschafteten.

Die Schließungen scheinen (nach Warnbriefen), insbesondere durch Druck auf die Registrare, ermöglicht worden zu sein.

Im Bereich der Internetpiraterie scheint dieses Vorgehen schwieriger zu sein, dennoch gibt es auch in hier erste Erfolge.

www.cityoflondon.police.uk/advice-and-support/fraud-and-economic-crime/pipcu/pipcu-news/Pages/pipcu-suspends-2500-websites.aspx

https://torrentfreak.com/uk-police-suspends-2500-counterfeit-domain-names-140428/