Archiv der Kategorie: Maßnahmen

USA: Werbepranger

Mit seinem monatlichen „Online Advertising Transparency Report“ veröffentlicht das USC Annenberg Innovation Lab seit Anfang des Jahres einen monatlichen Report über Werbung auf illegalen Downloadplattformen. Der erste Bericht präsentierte Google (mit Double Click) als zweitgrößten Werbeverbreiter auf den untersuchten illegalen Seiten. In den Folgemonaten kam Google aber nicht mehr unter die Top 10. Seit der zweiten Ausgabe wird zusätzlich eine Liste der auf illegalen Seiten werbenden Marken veröffentlicht, darunter bisher auch immer große deutsche Unternehmen.

Aus Internetreport II / 2013 – April 2013

www.annenberglab.com/projects/ad-piracy-report-0

GB: Weitere Sperrverfügungen / Piratenpartei lenkt ein

Ende Februar 2013 hat der britische High Court seine dritte Sperrverfügung gegen Piraterieseiten erlassen. Mit dieser Verfügung müssen nun die 6 größten Internetprovider verhindern, dass die Kunden drei weitere Bit-Torrent-Portale nutzen, darunter Kat mit über 3 Mio. Besuchern monatlich. GB: Weitere Sperrverfügungen / Piratenpartei lenkt ein weiterlesen

Raubkopierer lieben Hansenet und Vodafone – Telekom verliert weiterhin Marktanteile

Bei Urheberrechtsverletzungen in Internet-Tauschbörsen kann festgestellt werden, welche IP-Adressen an der Verbreitung der urheberrechtlich geschützten Inhalte beteiligt sind. Internetanbieter müssen auf richterlichen Beschluss hin angeben, wer zu einem bestimmten Zeitpunkt diese IP-Adresse genutzt hat. Dieses Verfahren ist seit mehreren Jahren üblich und wurde nun auch vom BGH bestätigt (Beschluss vom 19. April 2012 – I ZB 80/11).

Es gibt nun einige Unternehmen, die sich an dieses Prozedere halten, Raubkopierer lieben Hansenet und Vodafone – Telekom verliert weiterhin Marktanteile weiterlesen

BGH zum Auskunftsanspruch gegen Internet-Provider

Mit einer aktuellen Entscheidung hat der BGH die Bedingungen für den urheberrechtlichen Auskunfts-anspruch nach § 101 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 UrhG verdeutlicht. Dieser wird in der Regel genutzt, um die Anschriften derjenigen Nutzer zu erfahren, deren IP-Adressen bei Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen festgehalten werden konnten.
Der BGH stellt klar: BGH zum Auskunftsanspruch gegen Internet-Provider weiterlesen

BGH zu den Prüfpflichten von Hosting-Diensten

In einer Entscheidung zur Haftung von File-Hosting-Diensten hat der BGH kürzlich festgestellt, dass diese als Störer haften, wenn sie die Prüfpflichten nicht erfüllen. Dabei reicht es nicht aus, nur die beanstandete Datei zu löschen. Bezugnehmend auf die Praxis eines Diensteanbieters kommt der BGH zu dem Ergebnis: BGH zu den Prüfpflichten von Hosting-Diensten weiterlesen

Mailüberwachung 2

Der Bundesnachrichtendienst darf bis zu 20 Prozent des Datenverkehrs bei deutschen Providern auswerten, dazu gibt es spezielle Schnittstellen bei den Providern. Unter Benutzung von Schlüsselwörtern wurden in 2010 rund 37 Millionen E-Mails abgefischt. 90 % davon waren Spam, der Rest wurde ausgewertet. Technische Details unterliegen der Geheimhaltung.

Aus Internetreport II / 2012 – Juni 2012

www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/regierung-haelt-details-der-e-mail-ueberwachung-geheim-a-834897.html

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/093/1709640.pdf

Mailüberwachung 1

Ein Allianz führender Internetkonzern wie PayPal, Google, Facebook oder Microsoft kooperieren um die Auslieferung krimineller E-Mails zu verhindern. Mit Hilfe des DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) werden Versender geprüft und Strukturen der Mails untersucht, um eine Auslieferung von Phishing-Mails zu verhindern.

Aus Internetreport II / 2012 – Juni 2012

www.dmarc.org/overview.html