Archiv der Kategorie: Maßnahmen

Sicherer Börsengang für mehr Urheberrechtsschutz?

Der größte Torrent-Client-Anbieter, das chinesische Unternehmen Xunlei, hat mit der MPAA ein weitgehendes Anti-Piraterie-Abkommen abgeschlossen. Torrentfreak vermutet, dass dies geschah, um den amerikanischen Börsengang des Unternehmens nicht zu gefährden bzw. um mögliche Risiken für zukünftige Aktienwerte auszuschließen.

http://torrentfreak.com/mpaa-strikes-anti-piracy-deal-with-torrent-client-creator-140604/

USA: Ein Jahr “Six Strikes” – CCI legt ersten Bericht vor

Das US-amerikanische “Center for Copyright Information“ (CCI) hat einen ersten Ergebnis-Bericht über das amerikanische Warnhinweissystem in Tauschbörsen veröffentlicht. Er umfasst die letzten 10 Monate in 2013.

Danach wurden den ISPs über 2. Mio. Verstöße gemeldet. Daraus wurden 1,3 Mio. Warnhinweise erstellt. Diese betrafen 723.000 Personen. Mehr als 70 % der „Erwischten“ wurden nur einmal angeschrieben. 5 % erhielten aber auch die letzte Warnung: USA: Ein Jahr “Six Strikes” – CCI legt ersten Bericht vor weiterlesen

Google: So geht das Recht auf Vergessen

Ab sofort kann man auf einer Seite von Google die Löschung von Links beantragen. Dieses Verfahren wurde in Folge des EUGH-Urteils zu personenbezogenen Daten in Suchmaschinen eingeführt.

Jeder Löschungswunsch muss für jeden Link gesondert begründet werden. Um Missbrauch vorzubeugen muss eine Kopie des Ausweises hochgeladen werden.

https://support.google.com/legal/contact/lr_eudpa?product=websearch#

Nachtrag 2.6.2014:

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar weist darauf hin, dass eine automatisierte Speicherung des Personalausweises nicht erlaubt ist. www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-kritisiert-Google-Verfahren-zum-Loeschen-von-Links-2211800.html

Wissen Sie, was Ihr Kind gerade im Internet sieht?

Das Thema „Kindgerechter Umgang mit dem Internet“ wird von vielen Eltern leider immer noch auf die leichte Schulter genommen. Die Kinder- und Jugendschutzorganisation Innocence in Danger, Berlin, und die Kommunikationsagentur Publicis Germany wollen das gemeinsam ändern und Eltern wachrütteln.
Mittels Plakaten, Flyern, Anzeigen, Internet und Social Media wird der Zielgruppe auf eingängige Weise gezeigt, wie es sich für Kinder anfühlt, wenn sie im Internet auf verstörende Inhalte stoßen. Die Idee dabei ist so simpel wie eindringlich: Die Augen der Kinder schreien sprichwörtlich heraus, was sie gerade sehen!

Kampagne: Wissen Sie, was Ihr Kind gerade im Internet sieht?

www.publicis.de/wp-content/uploads/2014/05/120528_Pub_PM_Innocence_in_Danger_final.pdf

www.innocenceindanger.de/

Falsche Hetze gegen Google?

Der Newsdienst Torrentfreak behauptet, dass Google fast alle Links zum Filesharer Rapidgator.net gelöscht hätte und die Betreiber nun Wochen warten müssten, bis legale Links wieder angezeigt würden.

Auf den deutschen Seiten von Google ist diese Behauptung von Torrentfreak nicht nachzuvollziehen. Google gibt an weniger als 50 % der gefunden Links gelöscht zu haben.

Letztendlich stellt sich aber die Frage, wieso der Betreiber eines Filehosters überhaupt weiß, welche der Dateien legal sind und wieso er dann die anderen – also illegalen Dateien – in seinem Angebot belässt? Falsche Hetze gegen Google? weiterlesen

Hilfe bei Cybermobbing gegen Jugendliche

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der letzten Woche eine Petition zur besseren Unterstützung von Opfern von Cybermobbing an das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz überweisen und den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben.
In der Petition wird gefordert, dass alle Einträge über Personen, die in Suchmaschinen oder Informationsdiensten für die Öffentlichkeit bereitstehen, bei schriftlichem Einspruch mit einem „Button“– – vergleichbar mit einer presserechtlichen Gegendarstellung – –versehen werden müssen, wenn sie denn nicht aufgrund des Einspruchs sofort gelöscht werden. Hilfe bei Cybermobbing gegen Jugendliche weiterlesen

Bittorrent Tracker sperrt Nutzer aus

Um zu verhindern, das Anti-Pirateriedienste die IP-Adressen, derjenigen erhalten, die Raubkopien im P2P-Bereich verbreiten, sperrt man nun IP-Adressen aus, die man Überwachungsfirmen zuordnet.
Sicherheitshalber werden zusätzlich VPN-Dienste und Proxys ausgesperrt, da auch diese von den Kontrolleuren genutzt werden könnten. Man nimmt dabei in Kauf, dass auch „Kunden“ den Dienst nicht mehr „sicher“ erreichen können.

http://torrentfreak.com/public-bittorrent-trackers-ban-piracy-monitoring-outfits-140523/

 

Schweden erhalten Serverdaten einer kanadischen Torrent-Seite

Nach einem Bericht von Torrenfreak hat es das schwedische Antipiratbyran geschafft, dass der Hoster einer solchen Torrent-Seite, Netelligent, eine Kopie des Servers nach Schweden geben musste. Dass dies gelang, obwohl in Kanada Torrent-Seiten eigentlich legal sind, soll am von beiden Staaten unterzeichneten internationalen Rechtshilfeabkommen “Mutual legal assistance treaty (MLAT)” liegen.

http://torrentfreak.com/how-sweden-gained-access-to-a-canada-hosted-torrent-site-140517/

Hadopi legt neue Lösungsvorschläge vor

Die Behörde Hadopi hat der Regierung Vorschläge zur Eindämmung der Internetpiraterie vorgelegt. Unter den Lösungsvorschlägen, die auch die Werbeindustrie und die Zahlungsdienstleister einbeziehen, wird insbesondere eine Änderung des „Notice and take down-Verfahrens“ angeregt mit dem Ziel „stay down“ für mindestens 6 Monate.

www.culturecommunication.gouv.fr/Actualites/En-continu/Culture-acte-2-80-propositions-sur-les-contenus-culturels-numeriques

https://torrentfreak.com/hadopi-recommends-super-injunction-to-keep-pirate-content-down-140512/