Archiv der Kategorie: Martktforschung

Angst vor Malware schreckt etwas von der Nutzung unlizenzierter Software ab.

Nach Angaben der BSA (Business Software Alliance) und dem Marktforschungsunternehmen IDC ist weltweit der Anteil nicht lizenzierter Software von 42 auf 43 % gestiegen.
Allerdings sank der Wert in der EU und Deutschland um jeweils 2 Prozentpunkte. In der EU sind nun 31 % der Software nicht lizenziert und in Deutschland 24 %.
Als Hauptgrund des Rückgangs wird die Angst vor Schadprogrammen genannt.  Angst vor Malware schreckt etwas von der Nutzung unlizenzierter Software ab. weiterlesen

Nicht nur Deutsche wollen mehr Privatsphäre im Netz, aber…

Der gerade veröffentlichte Privacy Index von EMC untersucht in 15 Ländern die Einstellungen der Bürger zu Privatsphäre und Datenschutz. Die Ergebnisse zeigen wie paradox das Verhalten ist:

Deutsche sind am wenigsten bereit Online-Bequemlichkeit gegen Privatsphäre zu tauschen. Nur 12 % wollen eine solchen Tausch, 77 % sind dagegen („weltweit“ 51 %). Aber sie sind nicht bereit viel dafür zu tun:

  • 63 % wechseln ihre Passwörter nicht regelmäßig
  • 41 % haben keinen Passwortschutz auf dem Mobilgerät
  • 27 % nutzen die Datenschutzoptionen in Sozialen Netzwerken nicht

www.emc.com/campaign/privacy-index/germany.htm

Darknet-Studie: Steigendes Angebot an Drogen

Die US-amerikanische Digital Citizens Alliance hat einen Bericht über Silk Road und die Marktplätze im Dark Net vorgelegt. Dieser zeigt neben einer ausführlichen Beschreibung dieser Märkte auch, dass sich das Angebot an Drogen seit Schließung von „Silk Road 1“ sogar um 76 % erhöht hat. Diese werden über den Nachfolger „Silk Road 2“ und weitere größere Portale vertrieben.

Weitere Angebote sind:
SilkRoad_Angebote_digitalcitizensalliance

https://media.gractions.com/314A5A5A9ABBBBC5E3BD824CF47C46EF4B9D3A76/5f8d4168-c36a-4f78-b048-f5d48b18dc0a.pdf

 

Studie zeigt: Bezahlsysteme sind „Lebensadern“ der Share- und Videohoster

Eine vom Videofachhandel in Auftrag gegebene und durch die Filmförderanstalt (FFA) unter­stützte Studie hat die Nutzung von Zahlungsdienstleistern bei der illegalen Verbreitung urhe­ber­rechtlich geschützter Werke im Internet untersucht. Das Ergebnis: die meist anonymen Betreiber der Share- und Videohoster schöpfen das gesamte Spektrum moderner Bezahl­sys­teme aus, um sich ihre „Dienste“ vom Endverbraucher vergüten zu lassen. Bei durch­schnitt­lichen Gebühren von 8,30 Euro für ein Monats- und 54,30 Euro für ein Jahresabo ein Millionengeschäft für die Hoster.

Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 55 Video- und Share­hoster unter die Lupe genom­men. Da­bei zeigte sich zunächst, dass jedes einzelne Angebot darauf ausgelegt ist, Einnah­men zu ge­nerieren. Studie zeigt: Bezahlsysteme sind „Lebensadern“ der Share- und Videohoster weiterlesen

38 Prozent der Internetnutzer Opfer von Cybercrime

Laut einer im Auftrag von BITKOM verfassten Studie, sind 38 Prozent aller Internetnutzer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden.

Jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere neun Prozent sind bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. Bei acht Prozent wurden Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet.

www.bitkom.org/de/presse/8477_79284.aspx

Kinderalltag: Smartphone und Internet

Laut einer aktuellen BITKOM-Umfrage sind mit 10 Jahren fast alle Kinder online, mit 12 Jahren haben sie ein eigenes Smartphone in der Tasche und mit 14 Jahren sind die meisten Jugendlichen in sozialen Netzwerken unterwegs.

Die Online-Zeit beträgt im Alter von 10 und 11 Jahren 22 Minuten pro Tag und mit 12 und13 Jahren bereits 59 Minuten. Bei älteren Jugendlichen (16-18 Jahre) sind es fast 2 Stunden täglich. Diese gehen zu 89 % (auch) mit dem Smartphone ins Netz.

www.bitkom.org/de/presse/8477_79221.aspx

Niederlande 2: Wirkungsforschung – Ein Schirm schützt keine ganze Schulklasse vor Rege

Niederländische Forscher haben versucht, die Auswirkungen der Sperre von Pirate Bay zu erfassen. Statt aber herauszufinden, wie sich die Sperre auf die gesperrte Seite auswirkt, versucht man einzig und allein die Auswirkungen einer einzelnen Sperre auf die gesamte Piraterie zu ergründen. Wie hoch der Anteil von Pirate Bay in den Niederlanden war, wird nicht dokumentiert. Niederlande 2: Wirkungsforschung – Ein Schirm schützt keine ganze Schulklasse vor Rege weiterlesen

Eindeutige EU-Studie: Zu teuer, wieso sollte ich zahlen?

Nach einer neuen Studie der Europäischen Kommission über das Zuschauerverhalten, nutzen 68 % der befragten 4.608 Europäer Film-Downloads oder ‑Streams, ohne dafür zu bezahlen. Leider wird im Rahmen der Studie nicht unterschieden, ob es sich dabei um legale (werbefinanzierte) oder illegale Angebote handelt. Eindeutige EU-Studie: Zu teuer, wieso sollte ich zahlen? weiterlesen

Dann doch lieber illegal

ABC hat Anfang des Jahres aktuelle TV-Shows nach deren Erstausstrahlung für eine Woche aus dem freien Angebot entfernt. Man hoffte dadurch mehr Zugriffe auf den kostenpflichtigen Angeboten auf Watch ABC oder Hulu zu erhalten. Die Endverbraucher sind dieser Erwartung nicht gefolgt. Statt dafür zu zahlen oder eine Woche auf das legale Angebot zu warten, hat man sich lieber Raubkopien der Shows besorgt. Nach Angaben von Tru Optik stiegen die Downloadzahlen im BitTorrentnetz im Vergleich zu den vorherigen Folgen um durchschnittlich 50 %, in einem Fall sogar um 600%.

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

https://torrentfreak.com/abcs-7-day-streaming-delay-triggers-piracy-surge-140118/

Three Strikes (Hadopi) und das Verhalten der digitalen Piraten

Vier Ökonomen aus den USA und Frankreich haben die Auswirkungen von Hadopi untersucht. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden Nutzer, die bei illegalen Tätigkeiten in Tauschbörsen erwischt wurden, zweimal verwarnt und mussten beim dritten Mal mit weiteren Maßnahmen rechnen.
Die Studie arbeitet mit Daten von 2.000 Internetnutzern aus dem Mai 2012, darunter 72 Personen, die bereits verwarnt wurden. In Ermangelung genügender Verwarnungen, arbeiten die Ökonomen mit einer angenommen Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden. Three Strikes (Hadopi) und das Verhalten der digitalen Piraten weiterlesen

35 % aller Arbeitsplätze in der EU sind abhängig von Rechten des geistigen Eigentums

Der Anteil der schutzrechtsintensiven Wirtschaftszweige an der gesamten Wirtschaftstätigkeit der EU macht rund 39 % aus (mit einem Wert von ca. 4,7 Billionen € / Jahr), ihr direkter Anteil an der Gesamtbeschäftigung ist annähernd 26 %, d. h. 56 Millionen Arbeitsplätze; weitere 9 % aller Arbeitsplätze in der EU sind indirekt mit diesen Wirtschaftszweigen verbunden.
So die Ergebnisse einer im September 2013 veröffentlichten Studie vom Europäischen Patentamt (EPA) und vom Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM).

Aus Internetreport I / 2014 – April 2014

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-889_de.htm