Archiv der Kategorie: Martktforschung

Hat Filesharing Auswirkungen – und wenn ja, worauf?

Eine Studie des amerikanischen Professors Koleman Strumpf will herausgefunden haben, dass File-Sharing nur einen geringen Einfluss auf die Kinoumsätze hat.

Die Datenbasis bestand aus:

  • Daten zu 1057 Filme aus den Jahren 2003 bis 2009 (also teilweise aus den Anfangsjahren der Filminternetpiraterie).
  •  Veröffentlichungsdaten dieser Filme in einer großen Tauschbörse.
  • Werte dieser Filme an einer Spielebörse, nämlich dem Hollywood Stock Exchange (HSX).

Untersucht wurde, welchen Einfluss die jeweiligen Piraterieveröffentlichungen auf den Wert an der HSX hatten. Hat Filesharing Auswirkungen – und wenn ja, worauf? weiterlesen

CyberCrime boomt

Das „Lagebild Cybercrime“ des Bundeskriminalamtes (BKA) und eine aktuelle Umfragen des Hightech-Verbands BITKOM zeigen, dass die Fälle von Computer- und Internetkriminalität weiter zunehmen.

Zwar verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2013 mit insgesamt 64.426 Fällen von Cybercrime lediglich eine Steigerung von rund 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (63.959).

Aber in einzelnen Bereichen gab es auch einen deutlichen Anstieg der amtlich gemeldeten Fälle, so bei der Computer-Sabotage und der Erpressung von Internetnutzern. CyberCrime boomt weiterlesen

Zu den Schäden durch Raubkopien vor Kinostart

Ein Team um den amerikanischen Prof. Michael D. Smith hat erforscht, welcher Schaden dadurch entsteht, dass Filme vor dem Kinostart bereits illegal im Netz zur Verfügung stehen. Ziel war es nur den Schaden durch die Veröffentlichung vor dem Kinostart zu erfassen. Welcher Umsatz ganz ohne Piraterie erzielt worden wäre, stand dabei nicht im Focus. Zu den Schäden durch Raubkopien vor Kinostart weiterlesen

Schäden durch Internet-Piraterie im Filmmarkt

Aus der vorliegenden Schätzung der 2013 über Share- und Videohoster illegal verbreiteten 569 Mio. Filme lässt sich auch der Schaden für die Filmwirtschaft ableiten.

Zur Methodik
Selbstverständlich wäre es nicht in jedem der 569 Mio. illegalen Nutzungsfälle zu einem rechtmäßigen Filmkauf gekommen, wenn kein illegales Downloadangebot bestanden hätte.
Wie viele Filme tatsächlich legal erworben worden wären, wird durch eine Substitutionsrate ausgedrückt. Schäden durch Internet-Piraterie im Filmmarkt weiterlesen

Spielfilme 2013: Der illegale Markt dominiert

Zur Verbreitung von Raubkopien werden verschiedene Technologien genutzt. Neben Tauschbörsen sind dies insbesondere Share- und Videohoster, von denen die Dateien entweder heruntergeladen oder auch direkt im Stream betrachtet werden können. Auch wenn man von außen nicht sehen kann, wie viele Raubkopien auf diesen Hostern liegen und wie häufig diese angesehen werden, so gibt es doch Ansätze für eine Schätzung.

Seit mehreren Jahren sind verschiedene Firmen damit betraut, im Auftrage der Rechteinhaber Raubkopien bei Share- und Videohostern löschen zu lassen. Vier dieser Firmen, nämlich CoPeerRight Agency Deutschland, FDS File Defense Service, Fifthfreedom und OpSec Security haben uns die Anzahl ihrer in 2013 veranlassten Löschungen von Spielfilmen übergeben. Diese Zahlen – verbunden mit einer konservativen Einschätzung, wie häufig die Dateien vor dem Löschen gesehen werden – erge­ben eine Abschätzung des illegalen Marktes. Spielfilme 2013: Der illegale Markt dominiert weiterlesen

Angst vor Malware schreckt etwas von der Nutzung unlizenzierter Software ab.

Nach Angaben der BSA (Business Software Alliance) und dem Marktforschungsunternehmen IDC ist weltweit der Anteil nicht lizenzierter Software von 42 auf 43 % gestiegen.
Allerdings sank der Wert in der EU und Deutschland um jeweils 2 Prozentpunkte. In der EU sind nun 31 % der Software nicht lizenziert und in Deutschland 24 %.
Als Hauptgrund des Rückgangs wird die Angst vor Schadprogrammen genannt.  Angst vor Malware schreckt etwas von der Nutzung unlizenzierter Software ab. weiterlesen

Nicht nur Deutsche wollen mehr Privatsphäre im Netz, aber…

Der gerade veröffentlichte Privacy Index von EMC untersucht in 15 Ländern die Einstellungen der Bürger zu Privatsphäre und Datenschutz. Die Ergebnisse zeigen wie paradox das Verhalten ist:

Deutsche sind am wenigsten bereit Online-Bequemlichkeit gegen Privatsphäre zu tauschen. Nur 12 % wollen eine solchen Tausch, 77 % sind dagegen („weltweit“ 51 %). Aber sie sind nicht bereit viel dafür zu tun:

  • 63 % wechseln ihre Passwörter nicht regelmäßig
  • 41 % haben keinen Passwortschutz auf dem Mobilgerät
  • 27 % nutzen die Datenschutzoptionen in Sozialen Netzwerken nicht

www.emc.com/campaign/privacy-index/germany.htm

Darknet-Studie: Steigendes Angebot an Drogen

Die US-amerikanische Digital Citizens Alliance hat einen Bericht über Silk Road und die Marktplätze im Dark Net vorgelegt. Dieser zeigt neben einer ausführlichen Beschreibung dieser Märkte auch, dass sich das Angebot an Drogen seit Schließung von „Silk Road 1“ sogar um 76 % erhöht hat. Diese werden über den Nachfolger „Silk Road 2“ und weitere größere Portale vertrieben.

Weitere Angebote sind:
SilkRoad_Angebote_digitalcitizensalliance

https://media.gractions.com/314A5A5A9ABBBBC5E3BD824CF47C46EF4B9D3A76/5f8d4168-c36a-4f78-b048-f5d48b18dc0a.pdf

 

Studie zeigt: Bezahlsysteme sind „Lebensadern“ der Share- und Videohoster

Eine vom Videofachhandel in Auftrag gegebene und durch die Filmförderanstalt (FFA) unter­stützte Studie hat die Nutzung von Zahlungsdienstleistern bei der illegalen Verbreitung urhe­ber­rechtlich geschützter Werke im Internet untersucht. Das Ergebnis: die meist anonymen Betreiber der Share- und Videohoster schöpfen das gesamte Spektrum moderner Bezahl­sys­teme aus, um sich ihre „Dienste“ vom Endverbraucher vergüten zu lassen. Bei durch­schnitt­lichen Gebühren von 8,30 Euro für ein Monats- und 54,30 Euro für ein Jahresabo ein Millionengeschäft für die Hoster.

Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 55 Video- und Share­hoster unter die Lupe genom­men. Da­bei zeigte sich zunächst, dass jedes einzelne Angebot darauf ausgelegt ist, Einnah­men zu ge­nerieren. Studie zeigt: Bezahlsysteme sind „Lebensadern“ der Share- und Videohoster weiterlesen

38 Prozent der Internetnutzer Opfer von Cybercrime

Laut einer im Auftrag von BITKOM verfassten Studie, sind 38 Prozent aller Internetnutzer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden.

Jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere neun Prozent sind bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. Bei acht Prozent wurden Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet.

www.bitkom.org/de/presse/8477_79284.aspx

Kinderalltag: Smartphone und Internet

Laut einer aktuellen BITKOM-Umfrage sind mit 10 Jahren fast alle Kinder online, mit 12 Jahren haben sie ein eigenes Smartphone in der Tasche und mit 14 Jahren sind die meisten Jugendlichen in sozialen Netzwerken unterwegs.

Die Online-Zeit beträgt im Alter von 10 und 11 Jahren 22 Minuten pro Tag und mit 12 und13 Jahren bereits 59 Minuten. Bei älteren Jugendlichen (16-18 Jahre) sind es fast 2 Stunden täglich. Diese gehen zu 89 % (auch) mit dem Smartphone ins Netz.

www.bitkom.org/de/presse/8477_79221.aspx