Archiv der Kategorie: Jugend(schutz)

Wissen Sie, was Ihr Kind gerade im Internet sieht?

Das Thema „Kindgerechter Umgang mit dem Internet“ wird von vielen Eltern leider immer noch auf die leichte Schulter genommen. Die Kinder- und Jugendschutzorganisation Innocence in Danger, Berlin, und die Kommunikationsagentur Publicis Germany wollen das gemeinsam ändern und Eltern wachrütteln.
Mittels Plakaten, Flyern, Anzeigen, Internet und Social Media wird der Zielgruppe auf eingängige Weise gezeigt, wie es sich für Kinder anfühlt, wenn sie im Internet auf verstörende Inhalte stoßen. Die Idee dabei ist so simpel wie eindringlich: Die Augen der Kinder schreien sprichwörtlich heraus, was sie gerade sehen!

Kampagne: Wissen Sie, was Ihr Kind gerade im Internet sieht?

www.publicis.de/wp-content/uploads/2014/05/120528_Pub_PM_Innocence_in_Danger_final.pdf

www.innocenceindanger.de/

Hilfe bei Cybermobbing gegen Jugendliche

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der letzten Woche eine Petition zur besseren Unterstützung von Opfern von Cybermobbing an das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz überweisen und den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben.
In der Petition wird gefordert, dass alle Einträge über Personen, die in Suchmaschinen oder Informationsdiensten für die Öffentlichkeit bereitstehen, bei schriftlichem Einspruch mit einem „Button“– – vergleichbar mit einer presserechtlichen Gegendarstellung – –versehen werden müssen, wenn sie denn nicht aufgrund des Einspruchs sofort gelöscht werden. Hilfe bei Cybermobbing gegen Jugendliche weiterlesen

Kinderalltag: Smartphone und Internet

Laut einer aktuellen BITKOM-Umfrage sind mit 10 Jahren fast alle Kinder online, mit 12 Jahren haben sie ein eigenes Smartphone in der Tasche und mit 14 Jahren sind die meisten Jugendlichen in sozialen Netzwerken unterwegs.

Die Online-Zeit beträgt im Alter von 10 und 11 Jahren 22 Minuten pro Tag und mit 12 und13 Jahren bereits 59 Minuten. Bei älteren Jugendlichen (16-18 Jahre) sind es fast 2 Stunden täglich. Diese gehen zu 89 % (auch) mit dem Smartphone ins Netz.

www.bitkom.org/de/presse/8477_79221.aspx

Pornographische Seiten bei deutschen Jugendlichen besonders beliebt

Kaspersky Lab hat in seinem Parental Control System die Nutzungsdaten von Kindern und Jugendlichen unabhängig von den jeweils eingestellten Kinderschutzfunktionen ausgewertet und die untersuchten Seiten in 14 Kategorien eingeteilt.
International gesehen liegen Soziale Netzwerke vor Pornoseiten und Online-Shops. In Deutschland (und den USA) liegen allerdings die pornographischen Seiten auf Platz 1: Pornographische Seiten bei deutschen Jugendlichen besonders beliebt weiterlesen

Vertrauen ist gut? Kontrolle ist besser!

Die Studie „Digital Deceptions 2013“ zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen den Online-Aktivitäten von Teenagern und dem „guten Glauben“ ihrer Eltern.
Auch in Deutschland greifen demnach viele Jugendliche auf unangemessene Inhalte zu, obwohl 71 % das Vertrauen der Eltern genießen, die glauben, der Nachwuchs werde schon „das Richtige“ tun. Dieselbe Prozentzahl an Teenagern wiederum denkt, Eltern sei es vollkommen egal, was ihre Kinder online tun. Vertrauen ist gut? Kontrolle ist besser! weiterlesen

Computerspiele und Internet bei Jugendlichen: 2,5 % exzessive Nutzer

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat zum ersten Mal Daten zur Internet- und Computerspielenutzung junger Menschen veröffentlicht.
Der größte Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigt im Umgang mit Computerspielen und dem Internet im Jahr 2011 keine Verhaltensprobleme. Aber 2,5 % der 12- bis 25-jährigen Jugendlichen Computerspiele und Internet bei Jugendlichen: 2,5 % exzessive Nutzer weiterlesen

Internet-Provider halten Jugendschutz-Selbstverpflichtung nicht ein

Nach Angeben des Informationsdienstes heise.de hat Michael Rotert vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco eingeräumt, „dass die 2008 geschlossene Selbstverpflichtung von den Internet-Providern ’in der Fläche’ nicht ausreichend umgesetzt wird.“ Es handelt sich dabei um eine 2008 gegenüber dem Europarat eingegangene freiwillige Selbstverpflichtung, Internet-Provider halten Jugendschutz-Selbstverpflichtung nicht ein weiterlesen

GB führt Jugendschutzfilter im Internet ein

Seit Ende 2013 werden in Großbritannien Internetzugänge insoweit umgestellt, dass vermehrt Jugendschutzfilter eingesetzt werden, diese sollen insbesondere pornographische Inhalte ausfiltern.

Hintergrund dieser Umstellung sind Forschungsberichte, Aktivitäten einzelner Internet Service Provider und staatliche Aktivitäten. So haben britische Internetprovider in 2011 auf einen Bericht über die Sexualisierung von Jugendlichen reagiert, in dem kritisiert wurde, dass die Jugendschutzfilter der Anbieter standardmäßig abgeschaltet seien, also ein Eingreifen der Eltern erfordern würden.
Eine unabhängige parlamentarische Untersuchung zum Online-Jugendschutz (siehe Anhang ) legte im April 2012 GB führt Jugendschutzfilter im Internet ein weiterlesen