Archiv der Kategorie: Jugend(schutz)

JMStV-Novelle 2.0 – Schlimmer geht´s immer

Unter diesem Titel kommentiert Prof. Dr. Marc Liesching , Professor für Medienrecht und Medientheorie, den erneuten Versuch, den JMStV zu novellieren:

„Nachdem der letzte Versuch einer JMStV-Novelle im Rahmen des 14. RfÄndStV Ende 2010 scheiterte, gibt es nun ein neues „Diskussionspapier“ der zuständigen Rundfunkreferenten, das bereits ein inoffizielles Hearing beteiligter Stellen durchlaufen hat und mit Leitern der Staatskanzleien der Länder abgestimmt worden ist.
…..
In den Papierkorb damit und nochmal anfangen“ – am Besten unter Beteiligung des Bundes. Denn der längst vollzogenen Medienkonvergenz kann nur durch Regulierungskonvergenz entsprochen werden.“

http://blog.beck.de/2014/03/17/jmstv-novelle-20-schlimmer-geht-s-immer

BGH zur Haftung von Eltern für illegales File-Sharing von Kindern

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15.11.2012 entschieden, dass Eltern für das illegale Filesharing eines 13-jährigen Kindes grundsätzlich nicht haften, wenn sie das Kind über das Verbot einer rechtswidrigen Teilnahme an Internettauschbörsen belehrt haben und keine Anhaltspunkte BGH zur Haftung von Eltern für illegales File-Sharing von Kindern weiterlesen

Internutzung Jugendlicher im internationalen Vergleich

Eine von McAfee in Auftrag gegebene europäische Studie in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden zeigt eine hohe Diskrepanz zwischen dem, was Teenager im Internet machen und dem was ihre Eltern tatsächlich darüber wissen. Internutzung Jugendlicher im internationalen Vergleich weiterlesen

Sexuelle Bilder Jugendlicher werden fast immer gestohlen

Nach einer Studie der Internet Watch Foundation werden Bilder und Filme mit sexuellem Inhalt die Jugendliche auf ein Internetangebot ihrer Wahl stellen von anderen Seiten gestohlen. Mit nur 47 Stunden Arbeit in 2 Monaten konnte bei 88 % der 12.224 untersuchten Beispielen festgestellt werden, dass diese auf Parasitenseiten auftauchten. Diese Parasitenseiten bestehen in vielen Fällen nur aus sexuellen Bildern und Videos junger Menschen.

Aus Internetreport II / 2013 – April 2013

www.iwf.org.uk/about-iwf/news/post/334-young-people-are-warned-they-may-lose-control-over-their-images-and-videos-once-they-are-uploaded-online

Zur Bedeutung von Pornographie-Seiten für das Internet

Dass unter den beliebtesten Internetseiten nicht wenige mit Pornographie sind ist bekannt. Aktuell verzeichnet alexa.com für Deutschland fünf solcher Seiten unter den TOP 100 der beliebtesten Internetseiten.

In einem Artikel auf extremtech.com wird nun versucht die Bedeutung der Seiten besser abzuschätzen: Zur Bedeutung von Pornographie-Seiten für das Internet weiterlesen

Neue Forschungsergebnisse zur Nutzung pornographischer Internetangebote durch Kinder und Jugendliche

Vierzehn Prozent der europäischen 11 bis 16-jährigen haben im Internet Bilder/Filme mit sexuellen oder pornographischen Inhalten gesehen, so das Ergebnis einer Befragung des Forschungsverbunds EU Kids Online aus 2010. In Deutschland geben dies allerdings nur 4 % der 11 bis 16-Jährigen zu.

Im Rahmen einer Studie für die Filmförderungsanstalt wurde nun erstmals gemessen statt gefragt. Neue Forschungsergebnisse zur Nutzung pornographischer Internetangebote durch Kinder und Jugendliche weiterlesen

Jugendliche: Illegal aber egal?

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat auf der Leipziger Buchmesse 2010 insgesamt 313 Teilnehmer zwischen 12 und 19 Jahren befragt:

  • 21,9 % der Befragten haben bereits E-Books heruntergeladen, 2/3 geben als Hauptgrund die Kosten an.
  • 86,8 % der Befragten wissen, dass Filesharing unter Umständen verboten ist. Bei denen, die selber Filesharing genutzt haben, liegt der Wert bei 85,1 %.
  • 54,5 % fänden es gut, wenn Filesharer erwischt würden.

Aus Internetreport I / 2011 – Mai 2011

Börsenverein des deutschen Buchhandels, Illegal aber egal
www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Illegal_aber_egal.pdf