Archiv der Kategorie: Gemischtes

Google Play App vereinfacht Urheberrechtsverletzungen

Google Play bietet inzwischen Apps, die den Bezug von Film-Raubkopien auf Android-Geräten vereinfachen. Seit dem 18.8. gibt es bei Google Play die „KINOX.TO“ App. Diese bietet u.a. „Neuste Kinofilme einsehen“, „Beliebte TV-Serien einsehen“, verhindert nervige Werbung und ermöglicht „Filme langzeitig speichern(download)“.

App Kinox.to im Google Play Store
App Kinox.to im Google Play Store

 

Gleichzeitig wird auf der entsprechenden Google-Play-Seite der App über die „möglichen“ Urheberrechtsverstöße informiert: Google Play App vereinfacht Urheberrechtsverletzungen weiterlesen

LG Hamburg: Ordnungsgeld, da PayPal-Zahlung und VPN zugelassen

Dem Unternehmen Bossland wurde vom LG Hamburg gerichtlich untersagt, Sofware anzubieten, die Spielzüge des Online-Spiels „Diabolo 3“ automatisiert.

Daraufhin richtete das Unternehmen eine IP-Sperre ein, um deutsche IPs auszusperren und verbot seinen Zahlungsanbietern deutsche Zahlungsmittel anzunehmen.

Nicht genug aus Sicht der Hamburger Richter: LG Hamburg: Ordnungsgeld, da PayPal-Zahlung und VPN zugelassen weiterlesen

Anleitung zum Rechtsbruch?

Lars Sobiraj (LS) und Rechtsanwalt Christian Solmecke (CS) erklären im Youtube-Channel der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE wie VPN-Anbieter funktionieren und worauf man achten muss.

LS: „Davon abgesehen ist die Wahl des Servers äh je nachdem was man da machen will und wie illegal das ist auch nicht unentscheidend.
Ich würde für Dinge äh die krimineller sind Anleitung zum Rechtsbruch? weiterlesen

TOR unsicher und …?

Nachdem Unbefugte monatelang das Tor-Netzwerk manipuliert haben, warnt selbst Tor davor, das Nutzer deanonymisiert werden könnten.

Das Netzwerk zur Anonymisierung wird wesentlich von den USA finanziert, während Geheimdienste – auch der amerikanische – versuchen dieses zu knacken. Der russische Geheimdiesnt bietet inzwischen sogar Hackern eine Belohnung für einen Angriffsweg.

www.spiegel.de/netzwelt/web/tor-betreiber-warnen-vor-moeglicher-identifizierung-a-983764.html

USA-Datingportal OKCupid: „Wir experimentieren mit Menschen“

Nach der Veröffentlichung der Facebook-Versuche hat nun auch die Datingplattform OKCupid zugegeben, dass sie mit bewussten Manipulationen die Wirkung verschiedener Angebote getestet hat – natürlich ohne Zustimmung der Nutzer.

Eines der drei veröffentlichten Testergebnisse: Ohne Bilder der jeweiligen Personen schalten zwar viele den Dienst ab, aber der Rest unterhält sich häufiger und umfangreicher – zumindest solange bis die Bilder wieder eingeblendet wurden.

http://blog.okcupid.com/index.php/we-experiment-on-human-beings/

www.wuv.de/digital/psychoexperimente_bei_dating_seite_so_funktionieren_websites_nun_mal

www.webschauder.de/facebook-verstiess-gegen-facebook-policy/

 

Steigende Zahl von Phishingversuchen

Der österreichische Nachrichtendienst Futurezone berichtet über steigende Phisingzahlen, die neben dem bekannten aber eher kleinen Anteil von E-Mails vermehrt gefakte Seiten und andere raffiniertere Taktiken anwenden.

Neben Bankkonten steht dabei insbesondere die Ausforschung des Privatlebens oder von Betrieben im Focus.

http://futurezone.at/digital-life/phishing-wird-vom-seltenen-anlass-zum-tagesgeschaeft/73.217.168

Facebook verstieß gegen Facebook-Policy

Die Facebook-Manipulation des Nachrichtenstroms für eine Studie verstieß nicht nur gegen die ethischen Forschungrichtlinien, sondern – wie der Guardian jetzt veröffentlicht hat – auch gegen die damals gültige Facebook-Policy.

Diese selbst erteilte Erlaubnis zur Verwendung von Inhalten zur Forschung wurden nämlich erst Monate nach der Manipulation der Inhalte für diese Studie geändert. Zum Zeitpunkt der Studie hat nicht einmal die Facebook-Policy einen solchen Eingriff in die Datennutzung vorgesehen. Facebook verstieß gegen Facebook-Policy weiterlesen

Frankreich: Anti-Amazon-Gesetz

In Frankreich wurde das sogenannte „Anti-Amazon-Gesetz“ nun endgültig verabschiedet. Damit verbietet das Preisbindungsgesetz zukünftig die Kopplung des zulässigen 5%-Rabattes mit kostenfreien Lieferungen.
Man erhofft sich durch die neue Regelung eine Stärkung des stationären Buchhandels, da dieser nun günstiger sein kann, als reine Online-Shops.
www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2014/06/30/huerde-fuer-die-onliner.htm

Google-Glass-Verbot im Kinosaal

Der britische Kinoverband hat eine Woche nachdem die Datenbrille in Großbritannien verfügbar ist, ein Verbot derselben ausgesprochen. Phil Clapp, Chef des Kinoverbands dazu: „Customers will be requested not to wear these into cinema auditoriums, whether the film is playing or not.“
Weitere Verbote, u.a. in Krankenhäuser werden erwartet.

www.independent.co.uk/life-style/gadgets-and-tech/news/google-glass-to-be-banned-from-all-uk-cinemas-9570686.html