Archiv der Kategorie: Gemischtes

YouTube: Weiterhin Werbung bei Extremisten

YouTube bekommt anscheinend die Werbung vor extremistischen Inhalten nicht in Griff. CNN berichtet von mehr als 300 namhaften Werbekunden deren Anzeigenvideos auf Channels von Neonazis, Verschwörungstheoretikern, White-Supremacy-Rassisten und Pädophilen gezeigt wurden.
So lief Werbung für 20th Century Fox auf dem Channel eines amerikanischen Neonazis oder Werbung für zwei jüdische Non-Profit-Organisationen vor einem Video eines militanter Neonazis und Ku-Klux-Klan-Aktivisten, der sich über die „jüdische Weltherrschaft“ ausließ.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/YouTube-schaltet-weiterhin-Werbung-vor-extremistischen-Inhalten-4029170.html

Denic und Fakeshops – Update

Mittlerweiler hat die Denic die in dem Artikel „Die Denic und Fakeshops: „Sorry, aber da kann man echt nichts machen…“
angesprochene Domain Kulta-ev.de gesperrt.

Ein Hinweis beim Aufruf der Seite besagt, dass die Denic den Domaininhaber bereits informiert hat. Ob das per Brief nach China mit der Postleitzahl der Kölner Altstadt-Nord oder per Telefon mit einem Anschluss in Thale (Sachsen-Anhalt) passierte, kann nur gemutmaßt werden.


Das Problem ist dadurch aber nicht aus der Welt. Weitere Domains wie beispielsweise Joef-Lehmkuhl.de, Jesti-Gerabronn.de, Beutereich.de, Feuerwehr-Pluwig.de oder Kochschule-Emsland.de warten auf ahnungslose Kunden, um denen das Geld abzunehmen. Es gibt Hunderte weiterer Domains.
Die Namen der Domains sind nicht zufällig gewählt, die meisten waren in der Vergangenheit eine seriöse Seite, die aufgegeben wurde. Solche bereits genutzten Namen werden in Suchmaschinen besser dargestellt als ganz neue Seiten.
Vielleicht sollte die Denic einfach einmal prüfen, welcher Domain-Parkdienst genau solche Domains verkauft.

USA: Verbraucherschützer wollen gegen YouTube klagen

In den USA wollen mehr als 20 Verbraucherschutzverbände gegen YouTube klagen, da die Rechte von Kindern auf Privatsphäre und Datenschutz verletzt werden.
In den USA müssen Unternehmen das Einverständnis der Eltern einholen, wenn sie Daten von Kindern unter 13 Jahren sammeln. Daran halte sich YouTube nicht, so die Verbraucherschützer.

https://www.wuv.de/digital/vorwurf_youtube_sammelt_daten_von_kindern

Spotify: Hauptsache kostenlos

Spotify bietet Musik für jeden Geldbeutel. Neben dem Abomodell gibt es auch ein kostenloses, werbefinanziertes Angebot.
Doch auch dieses scheint vielen Nutzern nicht gut genug zu sein. Spotifys Prospekt zum Börsengang zeigt, dass ca. zwei Millionen Nutzer manipulierte Apps nutzen, um Werbung zu unterdrücken und so quasi eine kostenlose „Premiumversion“ des Dienstes zu erhalten.
Nutzer derartiger Apps wurden erst Anfang März per E-Mail von Spotify informiert, dass ein andauernder Missbrauch des Dienstes zur Suspendierung des Kontos führen würde.
https://news.waldorf-frommer.de/spotify-wenn-kostenlos-nicht-billig-genug-ist/

Russland blockiert 8.000 Piratenseiten – Kinoumsatz stieg um 11%

Der russische Telekom-Regulierer Rozcomnadzor hat bekannt gegeben, dass im Jahr 2017 lokale ISPs aufgefordert wurden, 8.000 Piraterieseiten zu blockieren. Im Vorjahr waren es noch 2.000 Seiten.
Gleichzeitig berichtet man über eine Steigerung des Kinoumsatzes um 10,9%.

https://torrentfreak.com/russia-blocked-8000-pirate-sites-in-2017-visits-to-cinemas-up-11-180325/

Großbritannien: Altersverifikation für Internetpornographie soll bis zum Ende des Jahres stehen

Laut diversen Presseberichten hat die Pornoholding Mindgeek (Pornhub, Redtube etc.) kundgetan, dass in Großbritannien zukünftig die Volljährigkeit der Nutzer über AgeID geprüft werden soll. Dies wird notwendig, da die britische Regierung über den Digital Economy Act 2017 Internetpornoanbieter verpflichtet, die Volljährigkeit der Nutzer zu prüfen.
Eigentlich sollte das Gesetz in Kürze in Kraft treten, nun hat die Regierung aber darüber informiert, dass man dem mit der Kontrolle betrauten British Board of Film Classification (BBFC) noch etwas mehr Zeit gibt. Bis zum Ende des Jahres soll dann aber alles umgesetzt sein. Großbritannien: Altersverifikation für Internetpornographie soll bis zum Ende des Jahres stehen weiterlesen

Die Denic und Fakeshops: „Sorry, aber da kann man echt nichts machen…“

Der Verbraucher hat es nicht einfach dieser Tage im Internet. Wer auf der Suche nach besonderen Schnäppchen im World Wide Web ist, der kann leicht in die Fänge von Kriminellen geraten.
Sie bieten insbesondere teure Waren wie Elektro- oder Modeartikel zu erheblich reduzierten Preisen an. Wer sich dabei auf einen vermeintlich deutschsprachigen Shop verlässt, weil die Domain mit .de endet, ist dabei keineswegs auf der sicheren Seite.
Es gibt unendlich viele sogenannte Fakeshops, selbst mit eigentlich vertrauenswürdiger .de Domain Endung, die nur eines im Sinn haben: Den Konsumenten zu betrügen in dem für vermeintlich sehr günstige Waren Vorkasse verlangt wird. Vorkasse ist auch aktuell keine gänzlich ungewöhnliche Bezahlart und so fällt es offenbar vielen Kunden solcher Seiten nicht gleich auf, dass sie betrogen werden. Wie kann so etwas eigentlich passieren?
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USA: Gericht startet Verfahren gegen Cloudflare

Ein Bundesgericht in Kalifornien entschied, dass das Content Delivery Network Cloudflare Urheberrechtsverletzungen erheblich unterstützen kann, indem es zwischengespeicherte Kopien von Dateien hostet. Ob Cloudflare dies getan hat und ob es tatsächlich haftbar ist, entscheidet nun eine Jury.
https://torrentfreak.com/cloudflares-cache-can-substantially-assist-copyright-infringers-court-rules-180314/