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Deutsches Computerspiel auf Platz 1

2011 wurde kein PC-Spiel so häufig illegal heruntergeladen wie „Crysis 2“. Dieses Spiel des deutschen Herstellers Crytek erzielte insgesamt fast 4. Mio. Downloads. Erfolgreichstes“ Wii-Spiel ist „Super Mario Galaxy 2“ mit schätzungsweise 1,28 Mio. Downloads. Die Zahlen berücksichtigen aber nur das BitTorrent-Netzwerk, beinhalten also keine anderen illegalen Vertriebswege (Sharehoster etc.).

Aus Internetreport I / 2012 – Januar 2012

http://torrentfreak.com/top-10-most-pirated-games-of-2011-111230/

Sind Downloader von Raubkopien auch Käufer?

Die DCN-Studie hat im Bereich Musik untersucht, ob Musikpiraten auch gute Kunden sind. Das Ergebnis ist deutlich: 73% der Musikdownloader, die ausschließlich illegale Quellen benutzen, geben gar kein Geld für Musik aus. Die übrigen 27% dieser Gruppe geben zumindest für physische Produkte (CDs) im Schnitt noch 18 € im Jahr aus. Zum Vergleich: Der durchschnittliche legale Musikdownloader gibt 52 € / Jahr aus.

Aus Internetreport I / 2012 – Januar 2012

www.gvu.de/media/pdf/780.pdf

Neue Forschungsergebnisse zur Nutzung pornographischer Internetangebote durch Kinder und Jugendliche

Vierzehn Prozent der europäischen 11 bis 16-jährigen haben im Internet Bilder/Filme mit sexuellen oder pornographischen Inhalten gesehen, so das Ergebnis einer Befragung des Forschungsverbunds EU Kids Online aus 2010. In Deutschland geben dies allerdings nur 4 % der 11 bis 16-Jährigen zu.

Im Rahmen einer Studie für die Filmförderungsanstalt wurde nun erstmals gemessen statt gefragt. Neue Forschungsergebnisse zur Nutzung pornographischer Internetangebote durch Kinder und Jugendliche weiterlesen

DNS-Sperre verkehrt: Umleitung statt Stoppschilder

In einigen europäischen Ländern bekommen Internetnutzer, die eine kinderpornographische Internetseite nutzen wollen, ein Stoppschild zu sehen. So wird deutlich, dass der Zugang zu dieser illegalen Seite gesperrt ist. Die dahinterliegende Technologie bzw. Manipulation der Internettelefonbücher (DNS-Systems) nutzen auch Hacker und Kriminelle: DNS-Sperre verkehrt: Umleitung statt Stoppschilder weiterlesen

OLG Stuttgart: Kein Auskunftsanspruch gegenüber einer Bank bei Markenrechtsverletzung

Leitsatz:
„Mit dem Auskunftsanspruch des § 19 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG kann nicht verlangt werden, dass eine Bank, bei der eine unter einer Briefkastenadresse agierende markenverletzende GmbH ein Konto zur Abwicklung ihrer rechtswidrigen Geschäfte unterhält, Auskunft über den von der GmbH personenverschiedenen (eigentlichen) Kontoinhaber erteilt.“

[OLG Stuttgart, Beschluss vom 23.11.2011, Az.: 2 W 56/11]http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&nr=15162

Hinweise zu aktuellen Papieren der EU-Kommission

GRÜNBUCH über den Online-Vertrieb von audiovisuellen Werken in der Europäischen Union:

Chancen und Herausforderungen für den digitalen Binnenmarkt

Aus Internetreport II / 2011 – Juli 2011

http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/docs/2011/audiovisual/green_paper_COM2011_427_de.pdf

 

Zur Fortführung der Enforcement-Richtlinie:

Synthesis of the comments on the Commission Report on the application of Directive 2004/48/EC of the European Parliament and the Council of 29. April 2004 on the enforcement of intellectual property rights (COM/2010/779 final)

Aus Internetreport II / 2011 – Juli 2011

http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/docs/2011/intellectual_property_rights/summary_report_replies_consultation_en.pdf

Google – hohe und wachsende Bedeutung für das Auffinden von Raubkopien

Kino.to ist tot – Filme werden weiterhin angesehen. Auch wenn ein Teil der kino.to – Kunden sich nun legalen Alternativen zugewandt hat, so muss man davon ausgehen, dass sich ein Teil der Kunden weiterhin eine kostenfreie illegale Alternative sucht. Ein Weg, diese zu finden, sind Suchmaschinen. In welchem Maße dies geschah hat Web-Guard Anfang Juli überprüft. Datenbasis war die Liste der wichtigsten Portale von OpSec Security sowie öffentlich zugängliches Material des Internetbewertungsdienst alexa.com. Google – hohe und wachsende Bedeutung für das Auffinden von Raubkopien weiterlesen

Kino.to – Das Portal mit dem gewissen Extra

Kino.to war zweifelsfrei das beliebteste Raubkopie-Portal in Deutschland und seine Schließung ein deutliches Signal an die Millionen Nutzer. Aber auch an die Betreiber anderer illegaler Portale, die allerdings technisch deutlich schlechter organisiert sind.

Die Betreiber von kino.to haben nämlich nicht nur ein Raubkopie-Portal betrieben, sondern auch dafür gesorgt, dass dieses reichlich mit Inhalten versorgt wurde. Dazu gehörte neben der neuen Ware auch die dahinterliegende Infrastruktur. Diese war bei kino.to insoweit einmalig, als dass man mit Sharehostern verbunden war, die ein dauerhaftes Angebot sicherstellten. Kino.to – Das Portal mit dem gewissen Extra weiterlesen