Alle Beiträge von JW

Studie zeigt: Bezahlsysteme sind „Lebensadern“ der Share- und Videohoster

Eine vom Videofachhandel in Auftrag gegebene und durch die Filmförderanstalt (FFA) unter­stützte Studie hat die Nutzung von Zahlungsdienstleistern bei der illegalen Verbreitung urhe­ber­rechtlich geschützter Werke im Internet untersucht. Das Ergebnis: die meist anonymen Betreiber der Share- und Videohoster schöpfen das gesamte Spektrum moderner Bezahl­sys­teme aus, um sich ihre „Dienste“ vom Endverbraucher vergüten zu lassen. Bei durch­schnitt­lichen Gebühren von 8,30 Euro für ein Monats- und 54,30 Euro für ein Jahresabo ein Millionengeschäft für die Hoster.

Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 55 Video- und Share­hoster unter die Lupe genom­men. Da­bei zeigte sich zunächst, dass jedes einzelne Angebot darauf ausgelegt ist, Einnah­men zu ge­nerieren. Studie zeigt: Bezahlsysteme sind „Lebensadern“ der Share- und Videohoster weiterlesen

Schweden erhalten Serverdaten einer kanadischen Torrent-Seite

Nach einem Bericht von Torrenfreak hat es das schwedische Antipiratbyran geschafft, dass der Hoster einer solchen Torrent-Seite, Netelligent, eine Kopie des Servers nach Schweden geben musste. Dass dies gelang, obwohl in Kanada Torrent-Seiten eigentlich legal sind, soll am von beiden Staaten unterzeichneten internationalen Rechtshilfeabkommen “Mutual legal assistance treaty (MLAT)” liegen.

http://torrentfreak.com/how-sweden-gained-access-to-a-canada-hosted-torrent-site-140517/

How do hosters make money with illegal content

How important are payment providers for the distribution of illegal content?
To answer this question a German report looked at 55 file and videohosters in 2014.
Every hoster had a source of income. 89% published ads and 69% offered the customer pay to use premium services, which normally means faster and unlimited downloads.

The study analyzed 38 hosters with payments in more detail:
The average price was € 8.30 per month or € 54.30 per year.

Top payments methods of the 38 hosters were:

Credit card 29 hosters
Prepaid card 14 hosters
Bank transfer 12 Hosters

Top payment providers were:

VISA 29 hosters
Micropayment 23 hosters
Mastercard 21 Hosters

The consumers often don’t know to whom they pay. The recipients of the payments are often unknown and the hosters often have no (reliable) legal notice.
If you look at the behaviour of the hosters you will know why: Nearly 70 % of the hosters don’t delete illegal files within 48 hours after they receive a take down notice from the copyright owner.

Only one of these hosters acted in accordance to a verdict of the Federal Court and searched illegal files on portals and deleted them.

For further details please visit (German language):
www.webschauder.de/studie-zeigt-bezahlsysteme-sind-lebensadern-der-share-und-videohoster/
and
www.webschauder.de/downloads/zahlungsstudie.pdf

Hadopi legt neue Lösungsvorschläge vor

Die Behörde Hadopi hat der Regierung Vorschläge zur Eindämmung der Internetpiraterie vorgelegt. Unter den Lösungsvorschlägen, die auch die Werbeindustrie und die Zahlungsdienstleister einbeziehen, wird insbesondere eine Änderung des „Notice and take down-Verfahrens“ angeregt mit dem Ziel „stay down“ für mindestens 6 Monate.

www.culturecommunication.gouv.fr/Actualites/En-continu/Culture-acte-2-80-propositions-sur-les-contenus-culturels-numeriques

https://torrentfreak.com/hadopi-recommends-super-injunction-to-keep-pirate-content-down-140512/

38 Prozent der Internetnutzer Opfer von Cybercrime

Laut einer im Auftrag von BITKOM verfassten Studie, sind 38 Prozent aller Internetnutzer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden.

Jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere neun Prozent sind bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. Bei acht Prozent wurden Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet.

www.bitkom.org/de/presse/8477_79284.aspx

China: Stellenangebote als Pornoprüfer

Chinesische Onlinefirmen suchen über Stellenanzeigen nach Mitarbeitern, die Inhalte darauf prüfen, ob sie unter die sehr strengen Pornographieregeln Chinas fallen.
Gesucht werden Menschen zwischen 20 und 35, das Jahresgehalt soll bei 32.000 US$ liegen. Hintergrund sind die extrem hohen Strafen für die Veröffentlichung „pornographischer“ Inhalte.
http://futurezone.at/netzpolitik/china-sucht-porno-pruefer-fuer-saeuberung-des-internets/64.019.871